Dienstag, 25. April 2017

STUBENKÜKEN mit Ofengemüse und Selleriepüree oder Reis


Foto: © Dorit Schmitt | Aromenspiele
Ich liebe Geflügelgerichte. Und ich liebe diese kleinen Stubenküken - einfach schon aus dem Grund, weil das auch mal nur für eine Person ein schönes Gericht ergibt. Dann kann man auch die schöne knusprige Haut ganz alleine essen.

Stubenküken oder Pouisin, sind kleine, nicht geschlechtsreife Hühner, die in der Regel nicht älter als 4 Wochen sind. Sie wiegen dann - je nach Quelle zwischen 300-600 g (mit Innereien und Knochen). Das Fleisch dieser Hühnchen ist sehr zart. Das klassische Stubenküken ist der norddeutschen Küche zu zuordnen und hat seinen Namen von der Bauernstube, in der die Küken herangezogen wurden, um nach Hähnchen, die geschlachtet wurden, und Legehennen, unterscheiden zu können.

1 Stubenküken ca. 500 g
4 EL Öl
Fenchelsaat
Schalotte
Speck
Paprikapulver, Salz Pfeffer
1 TL Butter
180 ml trockenen Weißwein

Die Stubenküken innen und außen mit Paprikapulver, Salz und Pfeffer einreiben. Jeweils mit 1 Tl Butter, 2 Stielen Thymian und 2 Zweigen Rosmarin füllen.
Zwischen Brust und Keulen je 1 Thymianstiel und Rosmarinzweig hineinstecken. Die Keulen anschließend mit Küchengarn zusammenbinden.
4 El Öl in einem Bräter erhitzen. Stubenküken von allen Seiten anbraten, dann mit der Brustseite nach oben in den Bräter legen. Fenchelsaat, Schalotten und Speck zugeben, dann 2 Minuten mitbraten.
Weißwein zugeben, aufkochen lassen. Stubenküken im vorgeheizten Backofen bei 220 Grad (Gas 3–4, Umluft nicht empfehlenswert) auf der 2. Schiene von unten 35 Minuten garen.

Foto: © Dorit Schmitt | Aromenspiele
Für das Ofengemüse
2-3 Karotten
1 große Zwiebel
1/2 Stange Lauch
2 Knoblauchzehen
2-3 Schloten Frühlingszwiebel
ein paar Selleriestücke
1/4 rote Chilischote
Salz, Pfeffer
Olivenöl

Ich habe mir dazu Basmati-Reis gekocht. Aber eine sehr köstliche Alternative wäre ein Selleriepüree dazu:
Für das Selleriepüree

Wer den puren Geschmack von Selleriepüree liebt, sollte sich an die Variante ohne irgendwelche anderen Gemüsesorten halten. Wer möchte kann aber jederzeit noch Kartoffeln dazugeben.

Zutaten für 2 Personen
1/2 Knolle Sellerie
(2 Kartoffeln)
100 ml Sahne
etwas Butter
Salz, Muskatnuss, Pfeffer

Zu allererst müssen Sie die feste Schale vom Sellerie entfernen. Anschließend wird der Sellerie in kleine Würfel geschnitten. Wer die Kartoffeln mit verwendet, diese schälen und ebenfalls Würfeln.
Zerlassen Sie nun etwas Butter in einem Topf, um darin dann die Selleriewürfel etwas anzuschwitzen.

Nach ein paar Minuten geben Sie die Sahne hinzu und stellen die Temperatur herunter. Nun muss das Gemüse eine Weile köcheln.

Wenn Sellerie und Kartoffeln einigermaßen weich sind, geben Sie etwas Salz, Pfeffer und frisch geriebenen Muskat hinzu. Anschließend muss die Menge püriert werden.

Kleiner Tipp: Für eine figurfreundliche Variante werden die 100 ml Sahne einfach durch Gemüsebrühe ersetzt. Dann aber nicht mehr so viel Salz hinzu geben.

Foto: © Dorit Schmitt | Aromenspiele
>>> Wein-Tipp: Dazu passt eine kraftvolle Riesling- Spätlese trocken, zum Beispiel aus dem Rheingau. Mit ihrer Fülle und der angenehmen Säure rundet sie den Genuss herrlich ab.

Inspiration gefunden bei essen & trinken