Samstag, 25. Februar 2017

SCHNELLE KÜCHE | Spaghetti mit Garnelen, Knoblauch, Chili, Olivenöl und Petersilie

Foto: © AROMENSPIELE by Chateau et Chocolat

Das geht wirklich ganz schnell: Man braucht dazu nur Spaghetti, Garnelen, Knoblauch, Chili, Olivenöl und Petersilie. Und die Zutaten hat man doch irgendwie immer im Haus, oder?
Zugegeben, ich habe immer ein paar Garnelen in der Tiefkühltruhe, und wenn ich mir einen großen Bund Glatte Petersilie gekauft habe, dann kommen davon auch immer Blätter in ein Tütchen und werden eingefroren. So hat man eigentlich schon zwei der sechs Zutaten immer da. Knoblauch, Olivenöl und Nudeln hat wahrscheinlich auch jeder "Koch" zu Hause - und Chili - wenn ich gerade kein Pul Biber oder gemahlenes Chilipulver zur Hand habe, so kaufe ich doch auch immer wieder eine dieser frischen roten Chilischoten, die sich trocknen lassen, und so auch stets griffbereit vorhanden sind.

Als Single-Haushalt braucht es, um satt zu werden:
100 g Spaghetti
1 Knoblauchzehe, schälen und in dünne Scheiben schneiden
1/2 rote Chilischote, in feine Ringe schneiden
5 EL Olivenöl
1 EL Olivenöl mit Knoblauch
1 EL Saft einer Zitrone
Salz
Pfeffer
6 - 8 Garnelen mit oder ohne Schale, TK Ware vorher sanft auftauen lassen, aus der Schale pulen und vom Darm befreien

So easy geht das:
Zunächst die Spaghetti al dente kochen. In der Zwischenzeit die Petersilie abbrausen, trockenschütteln, die Blätter von den Stielen zupfen.
In einer Pfanne Olivenöl erhitzen und darin die Chiliringe und den Knoblauch goldbraun braten.
Die Garnelen trockentupfen, mit Zitronensaft beträufeln, salzen, pfeffern und in die Pfanne zum Knoblauch und dem Chili geben. Am Schluß noch die vorbereitete Petersilie (TK Ware kann einfach so verwendet werden) mit in die Pfanne geben, die Spaghettis dazu, gut umrühren und noch einmal abschmecken. In einen Teller geben und mit dem Knoblauch-Olivenöl beträufeln.

Foto: © AROMENSPIELE by Chateau et Chocolat

Mir hat es super geschmeckt. Und euch wünsch ich: Bon app! :-)

Dienstag, 21. Februar 2017

STUBENKÜKEN mit Linsensauce

Foto: © Aromenspiele | Dorit Schmitt
Linsen mag ich wirklich sehr gerne - allerdings nicht, wenn sie zu "essig-sauer" angemacht wurden. Lieber sind mir die kleinen Hülsenfrüchte, wenn Zitrusfrucht und orientalische Gewürze im Spiel sind. Oder wie hier, mediterraner zubereitet.
Stübenküken mag ich deswegen, weil ein Single-Haushalt so auch in den Genuss einens Hühnchens kommt, ohne 5 Tage daran essen zu müssen, weil es sich eben nicht um ein ausgewachsenes Tier mit knapp 2 -3 kg handelt.

In so einer Kombination hatte ich Linesen und Stubenküken vorher auch noch nicht - aber es hat hervorragend geschmeckt!

Zutaten für 2 Portionen:
1 Stübenküken (ca. 500 g)
4 Schalotten (ca. 100 g)
1/2 Bund glatte Petersilie
4 kleine Zweige Thymian
Salz
schwarzer Pfeffer, frisch gemahlen
4 TL Butter
2 EL Olivenöl
1/2 Orange
1 Stück Knollensellerie (ca. 60 g)
1 kleine Möhre (ca. 40 g)
2 Schalotten (ca. 50 g)
1 kleines Stück Frühlingszwiebel (ca. 20 g)
2 EL Olivenöl
1 EL Mehl
1 TL Tomatenmark
600 ml Geflügelfond
80 g Berglinsen (Bio-Laden)
1 EL Crema di Balsamico (Fertigprodukt)
1 EL Butter
Zucker (nach Geschmack)
Zahnstocher und Küchengarn

Bräter oder ofenfeste Form (35 cm x 25 cm)


So geht's:
Den Backofen auf 170° (Umluft 150°) vorheizen. Die Stubenküken innen gründlich kalt ausspülen und mit Küchenpapier trocken tupfen.

Die Schalotten schälen und in grobe Würfel schneiden. Die Kräuter waschen und trocken schütteln. Die Petersilie samt den Stielen grob zerkleinern. Die Thymianblätter abzupfen. Schalotten und Kräuter mischen und kräftig mit Salz und Pfeffer würzen. Orange schälen, und die Hälfte in Stücke schneiden. Die Bauchhöhlen mit der Zwiebelmischung füllen, eventuell mit Zahnstochern verschließen. Die Beine mit Küchengarn zusammenbinden. Das restliche Ofengemüse in die ofenfeste Form geben (siehe Foto: Karotte, Zwiebeln, Knobauch, Orange).

Etwa 200 ml heißes Wasser in eine ofenfeste Form gießen. Die Stubenküken mit der Brustseite nach unten einlegen, in den Backofen schieben (Mitte) und ca. 22 Min. garen. Die Stubenküken wenden, mit Olivenöl einpinseln und weitere 26 Min. garen.

Inzwischen für die Linsensauce Sellerie und Möhre waschen, putzen, schälen und in feine Würfel schneiden. Schalotten schälen und fein würfeln. Die Frühlingszwiebel waschen, klein schneiden und beiseitestellen.

Das Öl in einem kleinen Stieltopf (20 cm Ø) erhitzen, Schalotten und Mehl darin bei mittlerer Hitze in 5 Min. karamellfarben rösten, Tomatenmark einrühren und bei mittlerer Hitze 1 Min. weiterrösten. 400 ml Geflügelfond dazugießen und aufkochen lassen. Linsen, Möhre und Sellerie dazugeben, aufkochen lassen und die Linsen offen in ca. 20 Min. bissfest köcheln

Stubenküken aus dem Ofen nehmen, den Grill einschalten. Bratfond salzen. Küken mit der Brust nach unten auf ein Ofengitter setzen (ein Backblech als Tropfschutz darunter) ‒ und im Backofen in 4 Min. goldbraun übergrillen, dabei immer wieder mit dem gesalzenen Fond bepinseln. Das Küken auf die Seite legen, einpinseln und weitere 4 Min. grillen, auf die andere Seite legen, einpinseln und nochmal 4 Min. grillen.

Die Linsensauce nochmals aufkochen lassen und mit den Stubenküken servieren.

Weinempfehlung: 2015 Pinot Noir | Oberemmeler Altenberg | Weingut Rinke
Dieser noch sehr junge Pinot Noir zeigt sich mit einer schönen eleganten Beerenfrucht und sanfter Würze im Glas. Trotz seiner Jugendlichkeit ist er bereits sehr schön zu trinken gewesen und wird allen, die sich in Geduld üben können, auch in einigen Jahren noch sehr viel Spaß bereiten. Er besitz eine angenehme, nicht zu präsente Säure und mineralische Noten.

Foto: © Dorit Schmitt | Aromenspiele

SCHNELLE KÜCHE | Sauerkrautsuppe mit Apfel und Lauch, veggi


Foto: © Dorit Schmitt | Aromenspiele
Seit ungefähr vier Monaten habe ich begonnen, mich bewusster zu ernähren und wieder täglich auf mein Gewicht zu achten. Was mir dabei wichtig ist, dass das kalorienbewusste Essen in keine Diät mündet, in der man nichts mehr essen darf, was schmeckt. Ich halte mich einfach jetzt regelmäßig an Essenszeiten und verzichte weitgehend auf Nudeln und Brot ... dafür esse ich mehr Salat, Gemüse und Suppen. Und diese hier war wirklich sehr einfach zuzubereiten und sehr lecker!
Und Sauerkraut hilft ja bekanntlich etwas nach, wenn man gerade am Kalorienzählen ist.

Zutaten für 2 Personen:
75 g Lauch
1 säuerlicher Apfel
1 Knoblauchzehe
150 g Sauerkraut
1 EL Rapsöl
1 TL Paprikapulver, edelsüß
1 Msp. gemahlener Kümmel (hab die ganzen Samen genommen)
200 ml Apfelsaft, naturtrüb (ich nahm Orangensaft)
1 l Gemüsebrühe
Abrieb von 1 Bio-Orange
3 EL Sahne (auf die hab ich verzichtet, dafür 1 EL Saure Naturjoghurt hinzugegeben)
Salz
schwarzer Pfeffer
Agavendicksaft




So einfach geht's:
Den Lauch längs halbieren, gründlich waschen und quer in Streifen schneiden. Den Apfel schälen, vierteln, entkernen und in Scheiben schneiden. Den Knoblauch abziehen und fein hacken. Das Sauerkraut auf einem Sieb abtropfen lassen und grob hacken.

Das Öl in einem Topf erhitzen. Lauch, Apfelscheiben und Knoblauch darin bei mittlerer Hitze unter Rühren 1 Min. anschwitzen. Das Sauerkraut dazugeben, ca. 1 Min. dünsten, mit Paprikapulver und Kümmel bestreuen und mit Orangensaft ablöschen. Etwas Agavendicksaft dazu, falls es zu säuerlich schmeckt.

Gemüsebrühe dazugießen und aufkochen. Bei mittlerer Hitze ca. 20 Min. kochen. Nach ca. 10 Min. den Orangenabrieb dazugeben. Zum Schluss Joghurt unterrühren, einmal aufkochen und mit Salz und Pfeffer würzen.

Mittwoch, 15. Februar 2017

LENZBEGINN | Die Februarausgabe ist online!


ET 02/2017 | LENZBEGINN
Mit guter Laune in den Frühling starten!
Auf den nächsten 44 Seiten dreht sich alles um kulinarische Dinge, die sich positiv auf unser Wohlbefinden auswirken können. Mit am Start: farbenfrohe Smoothies, Wohlfühlen mit Auyrveda, Low Carb und Clean Eating, hochwertiges, kaltgepresstes Leindotteröl aus der Bliesgau Ölmühle, Süßes für Sweet Hearts sowie erfrischende Wein- und Sektempfehlungen.

>>> Gleich zum kostenlosen Schmökern ins Magazin LENZBEGINN

 

Mit guter Laune in den Frühling starten!

Also ich gebe es zu, ich freue mich sehr auf den Frühling! Auf wärmende Sonnenstrahlen, das erste frische Grün und länger werdenden Tage. Die Natur erwacht endlich wieder und mit ihr meine Lebensgeister. Inzwischen ist es bereits spürbar länger hell, auch wenn es an manchen Tagen noch sehr kalt und unfreundlich sein kann. Gegen den anhaltenden Winterblues helfen jetzt Gerichte, die uns glücklich, fit und munter machen.

In dieser Ausgabe habe ich mich auf Rezepte konzentriert, deren Zutaten uns dabei helfen, in Schwung zu kommen: Chili und Ingwer heizen uns ein, Obst und Gemüse versorgen uns mit wichtigen Vitaminen und für mehr Wohlbefinden tragen Gewürze und frische Kräuter bei. Für alle, die sich noch besser fühlen würden, wenn sie bis zum Sommer ein paar Pfunde loswerden könnten, gibt es leckere Rezepte, die helfen mit Genuss auf das Gewicht zu achten und es zu reduzieren, ohne das Gefühl zu haben, auf etwas zu verzichten oder sich selbst zu kasteien. Wir sind einfach zufriedener und glücklicher, wenn wir uns rundum wohlfühlen. Gutes, ausgewogenes Essen kann dazu beitragen. Und wer, wie ich, vor allem dann glücklich ist, wenn es sonntags auch mal einen guten Schweinebraten gibt oder hier und da etwas Süßes oder edle Schokolade, der kann sich über diese Ausgabe sehr freuen.

Außerdem will ich wissen, was „Glück“ und „glücklich sein“ bedeuten kann. Die Antworten der Befragten darauf gibt es jetzt und in den kommenden Magazinausgaben nachzulesen. Kurze Geschichten, auf die man sich freuen kann, weil sie inspirieren und zum Nachdenken über das eigene Glück anregen.

Eure Dorit Schmitt
Herausgeberin und Chefredakteurin



Bild rechts oben zeigt blaublühenden Lein



VORSCHAU MÄRZ
Diese Ausgabe wird, neben frühlingshaften Rezepten, vor allem dem bevorstehenden Osterfest und allem was dazu gehört gewidmet sein. Überraschen Sie zum Osterfrühstück, Osterbrunch oder Ostermenü mit neuen, frischen Rezeptideen Ihre Familie und Freunde. Neben wunderbaren Champagner, Sekt, Seccos und Weinempfehlungen, die für die Feiertage kalt gestellt werden sollten, werden auch eine ganze Reihe alkoholfreier Getränke vorgestellt, die für gute Laune bei Tisch sorgen. Und selbstverständlich dürfen in dieser Ausgabe unsere „Süßen“ nicht zu kurz kommen.
Erscheint am 15.03.2017

Samstag, 11. Februar 2017

FOODBLOGGER | Stellt euch doch mal in meinem Onlinemagazin vor!

Die nächste Ausgabe ist bereits in der Planung! Food- und Lifestyle-Blogger, die sich in einer der Onlinemagazin-Ausgaben vorstellen wollen, bitte kurze Info per PN an mich :-) 

Ab Montag beginnt die Endphase der Planung für das Märzmagazin - Frühjahrsküche, Kräuterküche, Wildkräuter, Lammgerichte und Rezepte für das Osterfest. Beworben werden: Weine, Sekte, Champagner, Olivenöle - auch die aromatisierten, Essige und Gewürze.

Hierzu können sich noch Winzer, Händler und Manufakturen melden.
Gerne auch Metzgerein, die etwas besonderes anbieten (Slow Food Mitgliedschaft, Dry Aged, traditionelles Handwerk).

Und natürlich gibt es wieder interessante Geschichten und Gastronomie-Empfehlungen zu lesen.


VORSCHAU
Das März-Spezial erscheint am 15.03.2017


"Diese Ausgabe wird, neben frühlingshaften Rezepten, vor allem dem bevorstehenden Osterfest und allem was dazu gehört gewidmet sein. Überraschen Sie zum Osterfrühstück, Osterbrunch oder Ostermenü mit neuen, frischen Rezeptideen Ihre Familie und Freunde. Neben wunderbaren Champagner, Sekt, Seccos und Weinempfehlungen, die für die Feiertage kalt gestellt werden sollten, werden auch eine ganze Reihe alkoholfreier Getränke vorgestellt, die für gute Laune bei Tisch sorgen. Und selbstverständlich dürfen in dieser Ausgabe unsere „Süßen“ nicht zu kurz kommen."


 Die Aprilausgabe erscheint am 15.04. und dreht sich rund um den köstlichen Spargel.

Donnerstag, 2. Februar 2017

SCHNELLE KÜCHE | Auberginen-Süßkartoffel-Curry, veggi


Foto: © Dorit Schmitt | Aromenspiele

Auf der Suche nach Inspiration, fand ich auf der Webseite von essen & trinken ein Currygericht mit Auberginen und Süßkartoffeln. Das klang sehr gut und ich hatte alle Zutaten im Haus. Beide Gemüse vertragen viel Aroma und die angenehme Schärfe von Curry, Chili und Ingwer. Heute Abend habe ich mir das als köstliches, vollwertiges Hauptgericht gekocht.

Zutaten für 2 Portionen:
300 g Auberginen
Salz
25 g Mandelstifte (ich nehme ersatzweise Cashewnüsse)
1 Knoblauchzehe
1 Gemüsezwiebel (mind. 170 g)
10 g Ingwer
Etwas von einer roten Chilischote in Scheiben schneiden
1,5 El Butterschmalz
1 El Currypulver
30 g Sultaninen (lasse ich weg)
1/2 Dose Kokosmilch, (200 ml), (lasse ich weg)
1/2 Dose stückige Tomaten, (200 ml)
250 g Süßkartoffeln
Pfeffer
Zitronensaft
4 Stiele Koriandergrün (ich muss auf Petersilie ausweichen)
So geht's:
Auberginen waschen, putzen und in 2 cm große Würfel schneiden, mit 1⁄2 Tl Salz vermengen und in ein Sieb geben. 30 Minuten Wasser ziehen lassen. 
Cashewkerne in einer Pfanne ohne Fett goldbraun rösten, beiseite stellen. 
Knoblauch und Zwiebel fein würfeln. Ingwer schälen, fein reiben. 1 El Butterschmalz in einem Schmortopf erhitzen, Zwiebel, Knoblauch und Ingwer darin bei mittlerer Hitze glasig dünsten. Curry darüberstäuben, kurz mitrösten. Tomaten und 150 ml Wasser zugießen und zugedeckt bei mittlerer Hitze 15 Minuten kochen lassen. Mit einem Schneidstab fein pürieren.

Auberginen trocken tupfen. Süßkartoffeln schälen, in 2 cm große Würfel schneiden. Restliches Butterschmalz in einer Pfanne erhitzen, die Auberginen und Süßkartoffelwürfel darin rundherum goldbraun anbraten. Auberginen und Süßkartoffeln in die Sauce geben, zugedeckt weitere 15 Minuten garen lassen. Mit Salz, Pfeffer und Zitronensaft abschmecken. Petersilieblättchen von den Stielen zupfen und hacken. Das Curry mit den gehackten Kräutern und gerösteten Cashewkeren bestreuen und servieren.

Dann bleibt nur noch einen schönen Abend und Guten Appetit zu wünschen :-)

Foto: Dorit Schmitt | Aromenspiele
 

Mittwoch, 1. Februar 2017

ASIA FINGERFOOD | Glasiertes Hühnchen mit Tamarinden-Dip



Foto: © Dorit Schmitt | Aromenspiele

Diese Idee bekam ich aus dem Magazin Lust auf Genuss (Fingerfood de luxe). Ich hatte damals zwar keine Drumsticks, aber mit den Hühnerbrustfilets schmeckte es ebenfalls hervorragend. Die Schärfe des Dips kann man ganz einfach selbst durch die entsprechende Zugabe von Chili variieren. So wie im Rezept angegeben schmeckt es angenehm scharf ohne den Mund zu verbrennen. Fazit: sehr lecker!

Bitte beachten, das Fleisch sollte am Vortag bereits mariniert werden.

Zutaten für 2 Personen
Hühnchen (12 Drumsticks oder 2 Hühnchenfilets)

Für die Marinade
1 EL Koriandersamen
1 EL Chiliflocken
1 EL gemahlene Kurkuma
60 ml Sojasauce
40 ml Fischsauce
80 g Honig
25 g Palmzucker oder alternativ braunen Zucker
20 g Tamarindenpaste (wenn vorhanden, wenn nicht, kann man sich aushelfen)

Wer wie ich, gerade keine Tamarindenpaste zur Hand hat, kann sich helfen.
Im Rezept weren 60 g Tamarindenpaste benötigt (für Marinade und Dip), also am besten gleich die entsprechende Menge zubereiten. Hier meine Alternative, eine säuerlich-fruchtige Paste anderweitig herzustellen.

Für 60 g Tamarindenpaste
3 TL Sumac
3 EL Limettensaft
60 ml Apfelessig
3 EL Honig
4 EL getrocknete Berberitzen (können, müssen nicht)

So geht's:
Die Berberitzen vorher in Limettensaft und Apfelessig einweichen.
Danach alle Zutaten in einen Mixbecher und fein pürieren.

Am Vortag: Koriandersamen in einer Pfanne ohne Fett rösten. Koriander, Chili, Kurkuma im Mörser zerstoßen. Mit Sojasauce, Fischsauce, Honig, geriebenen Palmzucker (oder brauer Zucker) und Tamarinde verrühren. Marinade mit dem Fleisch in einen großen Gefrierbeutel geben und Beutel verschließen. Inhalt durch drehen und lecihtem Schütteln vermengen und über Nacht im Kühlschrank durchziehen lassen. Nicht benötigte Tamarindenpaste in einem Gläschen ebenfalls im Kühlschrank aufbewahren.

Foto: © Dorit Schmitt | Aromenspiele
Für den Tamarinden-Dip
7-8 Stiele Koriandergrün
4 sehr feine Lachzwiebeln
1 Knoblauchzehe
20 g Langkornreis
40 g Tamarindenpaste
30 ml Fischsauce
20 ml Limettensaft
1 TL Chiliflocken
20 g Palmzucker oder braunen Zucker

Am nächsten Tag für den Dip das Koriandergrün fein hacken. Lauchzwiebeln putzen und in feine Ringe schneiden. Knoblauch abziehen und fein würfeln.
Die Reiskörner in einer Pfanne ohne Fett vorsichtig rösten. Sobald sie hellbraun sind vom Herd ziehen und abkühlen lassen. Danach die gerösteten Reiskörner fein mörsern.

Ich habe den Dip dann wie folgt zubereitet:
In einem kleinen Topf die Tamarindenpaste zusammen mit dem gemörserten Reis, etwas Wasser, Limettensaft, Knoblauch, Fischsauce, braunem Zucker und Chili etwas eindicken lassen, bis eine sämige Sauce entstanden ist. Abkühlen lassen. Mit Salz abschmecken.
Erst vor dem Servieren, die frischen Kräuter (Koriandergrün) und Frühlingszwiebel unter den Dip gehoben.

Die Drumsticks im Backofen zubereiten:
Ofen auf 180 Grad vorheitzen. Backblech mit Backpapier auslegen und mit den Keulen belegen.
Die Drumsticks in 35 - 45 Minuten garen, dabei immer wieder mit der Marinade bepinseln.

Hühnchenbrustfilets in der Pfanne zubereiten:
In einer Pfanne etwas Öl erhitzen (Erdnussöl), darin die marinierten Hühnerbrüste braten bis sie gar sind. Zum Hühnchen wird der Dip gegessen. Wer nicht nur Fingerfood haben möchte, macht daraus ein leckeres Hauptgericht, indem man einfach noch etwas Duftreis dazu serviert.

Weinempfehlung: Rotwein - z.B. einen Pinotage oder einen fruchtigeren Spätburgunder

Schaut doch noch in die Onlinemagazin Ausgabe SOULFOOD, darin sind noch eine ganze Menge scharfer Ideen :-)
>>> SOULFOOD