Sonntag, 25. Juni 2017

SCHNELLE KÜCHE | Fischfilet mit grünem Salat



Sommerzeit = Salatzeit!

Erst kürzlich habe ich euch das schnelle Rezept Hühnchen mit Salat und Erdnüssen vorgestellt, hier noch eine ganz schnelle Fischvariante zum Salat mit Kabeljau- oder Rotbarschfilet. Kinder müssen ja auch nicht immer nur Fischstäbchen essen, wenn es mal Fisch sein soll, oder? Sowohl Kabeljau als auch Rotbarschfilet sind so vorbereitet, dass man sie fast ohne Gräten auf den Tisch bringen kann. Und zum Salat schmeckt so ein Filet mehliert - aber auch paniert - echt fein!

Mengenangaben spare ich mir bei diesem Rezept, da man am besten selbst abschätzt, wie viel Fisch oder Salat jeder essen wird.

Für den Salat
Meinen Salat mache ich meist mit: Blattsalaten, Tomaten, Gurke, Frühlingszwiebeln, Paprika und frischen Kräutern wie Schnittlauch, Petersilie, Minze oder Basilikum.
Das Dressing, wenn es schnell gehen muss: 3 Teile ÖL, 2 Teile Essig, etwas Wasser, eine Prise Zucker, Salz, Pfeffer.
Bei einer Vinaigrette lasse ich das Wasser weg und gebe noch Senf dazu.

Den Fisch vorbereiten
Handelt es sich um TK-Ware, lasse ich diese schonend über Nacht im Kühlschrank auftauen.
Handelt es sich um Frischware - dann kann man den Fisch sofort für das Braten vorbereiten.
Kalt abspülen, trocken tupfen und nur mehlieren bevor ich den Fisch in die Pfanne geben.

Ich verwende zum Braten in der Pfanne 2 EL Öl und ein kleines Stück Butter.
Auch würze ich den Fisch erst in der Pfanne mit Salz und Pfeffer und braten ihn erst auf der einen Seite ein paar Minuten (hier kann die Temperatur noch etwas höher sein), danach wende ich den Fisch einmal, reduziere die Hitze und lasse ihn so ein paar Minuten gar ziehen, damit er nicht trocken wird.

Viele wundervolle Anregungen zur Sommerküche findet Ihr in meinem Onlinemagzinen. Schaut doch mal rein!

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Link ins Magazin zum Blättern auf 70 Seiten >>> SOMMER 2017

70 Seiten mit Rezepten, die nach dem Süden Frankreichs schmecken: Die Fischküche der Côte d‘Azur | Ohne Knoblauch schmeckt‘s nicht | Kleine Kräuterkunde | Leckere Bistro-Küche | Herrliche Sommersalate | Weinempfehlungen für die Sommerzeit Desserts mit Lavendel, Aprikosen und Honig 


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"Sweet Summer Days, wie haben wir uns darauf gefreut! An den warmen Sonnentagen fällt uns alles leichter. Das Arbeiten, das Faulenzen, das Genießen und das Feiern. Und unsere Lust auf leichte Gerichte nimmt zu. Obst, Gemüse und frische Kräuter gibt es jetzt im Überfluss, die beste Zeit, um sich einer sommerlichen Vitaminkur zu unterziehen." – Dorit Schmitt



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"Wer an Urlaub denkt, dem fallen ganz sicher Sommer, Sonne, Meer und Strand ein. Und was kommt vielen zuerst in den Sinn, wenn man nach dem Süden fragt? Genau. Italien, das Mittelmeer, die Berge, Bayern und der Gardasee. Urlaubszeit ist Reisezeit! Begleiten Sie mich in dieser Ausgabe mit auf einen kleinen kulinarischen Ausflug nach Süditalien, zum Gardasee, ins schöne Bayern und die Steiermark." – Dorit Schmitt

Dienstag, 20. Juni 2017

SCHNELLE KÜCHE | Eisbergsalat mit Hühnchen und Erdnüssen



Zugegeben, manche Rezepte sind so simpel, dass man sie gar nicht erst aufschreiben müsste, dienten sie nicht doch auch mal zur eigenen Inspiration. Mir ist das jedenfalls so ergangen, als ich auf ein Rezept stieß mit Romanasalat und Hähnchen-Saté.

Und wenn man gerade dabei ist, etwas Gewicht zu reduzieren und sich gesund und ausgewogen zu ernähren, ist ein frischer Salat mit etwas Beilage - ob Fisch oder Fleisch - immer eine tolle Alternative.

Ich hatte Zucchini, Tomaten, Eisbergsalat, Erdnüsse und Hähnchenbrustfilets. Außerdem Naturjoghurt, Sojasauce und Pul Biber zur Hand. Damit war die Frage, was es zum Abendessen geben würde schnell beantwortet.
Zunächst spülte ich die Hähnchenfilets unter kaltem Wasser kurz ab, tupfte sie trocken und schnitt sie in mundgerechte Stücke - gröbere Streifen. Diese marinierte ich dann für eine gute Stunde in Erdnussöl mit Pfeffer und den Chiliflocken und einem guten Schuss Sojasauce.
Das Aufspießen hab ich mir gespart, sondern die Hähnchen mitsamt ihrer Marinade in einer beschichteten Pfanne scharf angebraten, danach mit flüssigem Honig überträufelt, bis das Ganze etwas karamellisiert ist und danach noch mit etwas Teriyakisauce aufgegossen.

Beim Salat die übliche Prozedur: waschen, schleudern, zerpflücken. Zuchini in feine Streifen schneiden, die Tomaten würfeln. Dann das Dressing anrühren. Dazu nahm ich 3 EL Sesamöl, 2 EL Apfelessig, 1 EL Naturjoghurt, Saft einer halben Zitrone und etwas Salz und Pfeffer. Das ganze über den Salat schütten und gut vermischen.

Jetzt nur noch auf den Teller anrichten - mit Salat und Hähnchen. Am Schluss noch die gerösteten, gesalzenen Erdnüsse darüber - bon appetit!


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Freitag, 16. Juni 2017

GRILLZEIT | Das BBQ-Spezial ist online!


70 Seiten mit Rezepten, die Lust machen, den Grill ganz oft anzuschmeißen
>>> Gleich im BBQ-Spezial schmökern

Endlich Grillwetter!
Sitzt ihr auch schon auf heißen Kohlen?


Dann schmeißt schon mal den Grill an! In dieser Ausgabe kommen die beliebtesten Klassiker, die den Grillboom überhaupt erst angeheizt haben, wieder auf den Tisch! Steaks, Rippchen, Spieße, Burger und Bratwürste mit allem, was dazugehört: kühles Bier, köstliche Beilagen, scharfe Dips und eine Menge guter Tipps für Grillmeister und solche, die es werden wollen. Selbstverständlich gibt es auch eine leckere Auswahl an Grillrezepten für Vegetarier und Veganer.

Denkt daran, genügend Platz im Kühlschrank zu schaffen, denn neben den benötigten frischen Zutaten gibt es wieder viele passende Weinempfehlungen für die vorgestellten Grillrezepte. Und die eine oder andere Flasche Wein sollte für den spontanen Entschluss zu grillen, unbedingt jetzt schon kühl gestellt werden. Auf der Suche nach erfrischenden Gerichten und coolen Drinks wird man ab Seite 66 fündig. Wie wär‘s denn mal mit einem Zitronen-Basilikum-Sorbet? Jetzt wuchert das beliebte Küchenkraut doch förmlich in den Töpfen auf dem Balkon und kann prima verarbeitet werden.

Und wer an Sherry-Food-Pairings interessiert ist, ich hatte vor ein paar Tagen eine wunderbare Gelegenheit, zusammen mit Sternekoch Stephan Bernhard, in seinem Restaurant Le Jardin de France in Baden-Baden, für das Social Sherry Tasting, exzellente Kombinationen zu finden und zu probieren.
Was uns dazu alles eingefallen ist, könnt Ihr ab Seite 22 nachlesen und Euch selbst inspirieren lassen.

Viel Spaß jetzt beim Schmökern und Appetit holen!

Eure Dorit Schmitt
P.S.: Im Juli erscheint das große „Olivenöl-Spezial“!
Am besten gleich zum Newsletter anmelden und nichts verpassen!

Aus dem Inhalt:













Vorschau auf die Juli-Ausgabe
Das Olivenöl-Spezial erscheint am 20. Juli

Neben wunderbaren Rezepten, die unbedingt mit etwas Olivenöl oder mit Oliven zubereitet werden müssen, und den besten Empfehlungen für hochwertige Olivenöle erfährt der Leser alles Wissenswerte über das flüssige Gold. Wie bestimmt man die Qualität von Olivenölen? Welche Olivensorten werden zu Öl gepresst?
Worin unterscheidet sich der Geschmack einzelner Öle? Und wofür verwendet man sie am besten in der Küche? Die Portraits über einige Produzenten vermitteln einen kleinen Einblick über den
Anbau, die Region und die Weiterverarbeitung der Oliven.

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Mittwoch, 17. Mai 2017

SOMMER | Die Maiausgabe ist online!

 05/2017 SOMMER
Lust auf aromenreiche Küche und Savoir-vivre
70 Seiten mit Rezepten, die nach dem Süden Frankreichs schmecken:
Die Fischküche der Côte d‘Azur
Ohne Knoblauch schmeckt‘s nicht
Kleine Kräuterkunde
Leckere Bistro-Küche
Herrliche Sommersalate
Weinempfehlungen für die Sommerzeit
Desserts mit Lavendel, Aprikosen und Honig 



La vie est belle! Sommer, Sonne und Südfrankreich
Wer schon einmal in Südfrankreich im Sommer Urlaub verbracht hat, wird den Geruch der wilden Kräuter von Lavendel, Thymian und Rosmarin nicht mehr vergessen. Die flirrende Luft riecht in der Sommerhitze oft wie die allseits bekannten, getrockneten Kräutersträußchen bzw. die gerebelten Kräuter der Provence, die es hier überall zu kaufen gibt. Sie sind ein beliebtes Souvenir, neben den bunt bedruckten provenzalischen Tischdecken, den Lavendelsäckchen, Olivenölseifen und diversen Gläschen mit Honig, Tapenade und Konfitüre.

Unser Auto war jedenfalls immer brechend voll bepackt, wenn wir uns wieder auf den Heimweg aus der Provence machten. Nicht fehlen durften außerdem Olivenöl, viel Wein und Pastis im Gepäck. Und manchmal fanden sich auf den Märkten auch noch schöne Töpferwaren aus Uzès, die mussten natürlich auch mit nach Hause geschafft werden. Nicht zu vergessen, beim Zwischenstopp im Burgund, noch mehr Wein sowie den obligatorischen Crème de Cassis für den Kir und die selbst gemachte Cassismarmelade der Madame, die so köstlich schmeckte!

Die vorgestellten Rezepte und Geschichten sollen Appetit auf Sommer, Sonne und Südfrankreich machen. Und das Beste daran, man kann das alles genüsslich zu Hause bei einem Glas Wein genießen. Viel Spaß beim Schmökern und Ausprobieren der vielen Tipps! À bientôt!

Eure Dorit Schmitt
P.S.: Am 15. Juni erscheint das heiße BBQ-Spezial und am 15. Juli das langerwartete Olivenöl-Spezial! >>> Am besten gleich zum Newsletter anmelden und keine Ausgabe verpassen!

>>> Gleich in der Sommerausgabe kostenlos schmökern






Vorschau auf die Juni-Ausgabe
Das BBQ-Spezial erscheint am 15.06.2017


Schmeißt schon mal den Grill an! In dieser Ausgabe kommen die beliebtesten Klassiker, die den Grillboom überhaupt erst angeheizt haben, wieder auf den Tisch! Steaks, Rippchen, Spieße, Burger und Bratwürste mit allem, was dazugehört: kühles Bier, köstliche Beilagen, scharfe Dips und eine Menge guter Tipps von Experten. Selbstverständlich gibt es auch eine große Auswahl genialer Grillrezepte für Vegetarier. Und weil es nicht immer nur ein Bier zum Grillen sein muss, wird es natürlich auch wieder exzellente Weinempfehlungen zu den Grillrezepten geben.

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Mittwoch, 3. Mai 2017

SCHNELLE KÜCHE | Spanische Gemüsepfanne mit Ei

Foto: @ Dorit Schmitt | Aromenspiele
Shakshuka tauchte eine zeitlang fast täglich auf meiner Facebook Timeline auf - irgendein Blogger hat es zubereitet und schwor mit viel "Hurra"in seinem Posting darauf, wie genial gut das doch sei. Und so voll trendy. Trendy ist abere wohl eher, dass man alte Hausmannskost wieder neu für sich entdeckt. Wie diese Gemüsepfanne, die mit Spiegelei, Tomaten und Paprika in Spanien oft auf den Tisch kommt. Das Rezept eignet sich ganz wunderbar als "köstliches Resteessen". Das dachte ich mir zumindest, als wieder einmal ein Shakshuka-Rezept bei mir auftauchte und mein Hunger mich daran erinnerte, doch auch mal nachzusehen, was sich so im Kühlschrank finden lässt.
Und das habe ich mir dann in die Pfanne gehauen:

Zutaten:
1 Stange Lauch
1 rote Paprika
1/2 Zwiebel
2 Knoblauchzehen
6 Champignons
1 Dose gehackte Tomaten
1 EL Tomatenmark
1 EL Speckwürfel
Petersilie
getrocknete Kräuter (Rosmarin, Thymian)
1 TL Chiliflocken
Meersalz, fein
1 TL Zitronenpfeffer
1 TL Ras el-Hanout
1 Prise brauner Zucker
Zitronen-Olivenöl
Distelöl

So geht's
Lauch waschen, in Ringe Schneiden. Zwiebel schälen, fein würfeln. Paprika putzen, waschen, in Streifen schneiden. ­Knoblauchzehen schälen und in Scheiben schneiden. Champignons putzen, in Scheiben schneiden. Speckwürfel in einer großen Pfanne ohne Fett knusprig braten. Inzwischen Petersilie waschen, hacken. 

Jetzt das Gemüse mit etwas Öl in der Pfanne unter Rühren anbraten, das Tomatenmark dazu geben und verrühren, ebenfalls leicht mit anrösten. Dann die Tomaten aus der Dose dazugeben und mit Chiliflocken, Ras el-Hanout, Zucker, Salz, Pfeffer und den getrockneten Kräutern würzen. Aufkochen lassen und 2-3 Minuten kräftig einkochen lassen. Gehackte Petersilie unterrühren.

Jetzt die Eier aufschlagen, in die Tomatensoße geben und zugedeckt bei schwacher Hitze ca. 8 Minuten stocken lassen. Bon appétit!



Dienstag, 25. April 2017

LIEBLINGSGERICHT | Gebratene Maispoularde aus dem Ofen mit Ofengemüse


Foto: © Dorit Schmitt | Aromenspiele

Es gibt ein paar Rezepte, die mache ich mir übers Jahr verteilt immer wieder einmal sehr gerne. Dazu gehören: Spaghetti Bolognese, Ungarisches Gulasch, Wok Gemüsepfannen, Thai-Currys und (!) im Ofen gebratenes Geflügel mit Ofengemüse. Die Maispourlade habe ich diesmal nicht geschmort, sondern auf dem Rost im Ofen gebraten. So eine Poularde kommt dann gerne in den Ofen, wenn ich mal für Zwei koche.

Dabei sind die Rezepte in ihrer Zubereitung sehr variabel - es kommen einfach immer die Sachen dazu, die der Kühlschrank gerade so hergibt. Deshalb schmeckt mein Ofengemüse auch jedesmal ein kleines bisschen anders, weil unterschiedliche Gemüsesorten und vor allem unterschiedliche Gewürze verwendet wurden.

Diese hier haben mir jedoch so gut geschmeckt, dass ich schon für mich selbst das Rezept unbedingt aufschreiben muss, damit ich das so noch einmal nachmachen kann - denn das Besondere daran war die Gewürzmischung und der Orangensaft, mit dem das Gemüse aufgegossen wurde.

Das Hähnchen selbst bereite ich normalerweise so zu, dass ich es zerteile und direkt auf dem Gemüse brate. Aber diesmal habe ich das Hähnchen einfach auf den Rost gelegt und über dem Ofengemüse gebraten. Dabei hab ich es immer wieder mit einer Mischung aus Öl, Paprika, Salz und Sojasauce eingepinselt.

Inspiration für das Ofengemüse fand ich bei den Küchengöttern, abgewandelt habe ich es nach vorhandenen Zutaten und Gewürzen. Bei mir kamen diesmal folgende Zutaten in den Ofen: Süßkartoffel, Kartoffel, Karotte, Schalotten, Frühlingszwiebeln, Salzitrone, Knoblauch, Chili, Koriandersamen, Fenchel, Fenchelsamen, Anissamen, Orangensaft, Rosmarin und Champignons.

Die Gewürze habe ich zunächst mal ohne Fett in der Pfanne geröstet, bis sie dufteten. Dann in den Mörser und anchließend über das, in mundgerechten Stücke geschnittenes, Gemüse gegeben.

Foto: © Dorit Schmitt | Aromenspiele

Foto: © Dorit Schmitt | Aromenspiele

Foto: © Dorit Schmitt | Aromenspiele

Vorbereitung:
Maispoulrade mit kaltem Wasser abspülen, trockentupfen. Das Hähnchen oder die Poularde salzen und pfeffern - auch innen. Die gemischten Kräuter waschen und trocken schütteln, die Blättchen von den Stängeln zupfen und möglichst fein hacken. Dann die Kräuter in den Bauch des Hühnchens schieben. Das verleiht dem Fleisch ein herrliches Aroma!

Ofen auf 180°C. vorheizen.


So geht's dann ganz einfach:
Poularde mit der Brustseite nach oben auf einen Backrost legen und in den Ofen (Mitte, Umluft 180°) schieben, dabei ein Blech als Tropfschutz (darin liegt bereits das vorbereitete Ofengemüse) unter den Rost schieben. Mit einer Öl-Butter-Mischung wird die Poularde dann regelmäßig bestrichen.
Zum Huhn bepinseln habe ich mir eine Mischung aus: Honig, Paprika, Erdnussöll, etwas flüssiger Butter und einem Spritzer Teriyakisacue gemacht.

20 Minuten mit der Brust nach unten auf den Rost legen, dann wenden und die restlichen 40-50 Minuten mit der Brust nach oben fertig schön knusprig fertig braten.

Ofengemüse:
Gemüse und Zwiebeln auf ein tiefes Backblech geben und mit Öl, Knoblauch, Kräutern, Chili und Koriander mischen, kräftig mit Salz und Pfeffer würzen. Nach 15-20 Minuten dann mit einem guten Schuss Weißwein, 100 ml Brühe und etwas (frisch gepresstem) Orangensaft aufgießen. Jetzt mit mit Backpapier gut abdecken, und weitere 30 Minuten garen lassen. Für die letzten Minuten der Garzeit des Hühnchens dann das Papier abnehmen. Das Gemüse nochmals durchrühren und offen in weiteren 10-20 Minuten bräunen lassen.

Das Gemüse wird bei mir vor dem Servieren immer noch mit einem guten, aromatisierten Olivenöl beträufelt! In diesem Fall passend zum Orangensaft, mit einem Orangen-Olivenöl.


Foto: © Dorit Schmitt | Aromenspiele

Foto: © Dorit Schmitt | Aromenspiele

Foto: © Dorit Schmitt | Aromenspiele


STUBENKÜKEN mit Ofengemüse und Selleriepüree oder Reis


Foto: © Dorit Schmitt | Aromenspiele
Ich liebe Geflügelgerichte. Und ich liebe diese kleinen Stubenküken - einfach schon aus dem Grund, weil das auch mal nur für eine Person ein schönes Gericht ergibt. Dann kann man auch die schöne knusprige Haut ganz alleine essen.

Stubenküken oder Pouisin, sind kleine, nicht geschlechtsreife Hühner, die in der Regel nicht älter als 4 Wochen sind. Sie wiegen dann - je nach Quelle zwischen 300-600 g (mit Innereien und Knochen). Das Fleisch dieser Hühnchen ist sehr zart. Das klassische Stubenküken ist der norddeutschen Küche zu zuordnen und hat seinen Namen von der Bauernstube, in der die Küken herangezogen wurden, um nach Hähnchen, die geschlachtet wurden, und Legehennen, unterscheiden zu können.

1 Stubenküken ca. 500 g
4 EL Öl
Fenchelsaat
Schalotte
Speck
Paprikapulver, Salz Pfeffer
1 TL Butter
180 ml trockenen Weißwein

Die Stubenküken innen und außen mit Paprikapulver, Salz und Pfeffer einreiben. Jeweils mit 1 Tl Butter, 2 Stielen Thymian und 2 Zweigen Rosmarin füllen.
Zwischen Brust und Keulen je 1 Thymianstiel und Rosmarinzweig hineinstecken. Die Keulen anschließend mit Küchengarn zusammenbinden.
4 El Öl in einem Bräter erhitzen. Stubenküken von allen Seiten anbraten, dann mit der Brustseite nach oben in den Bräter legen. Fenchelsaat, Schalotten und Speck zugeben, dann 2 Minuten mitbraten.
Weißwein zugeben, aufkochen lassen. Stubenküken im vorgeheizten Backofen bei 220 Grad (Gas 3–4, Umluft nicht empfehlenswert) auf der 2. Schiene von unten 35 Minuten garen.

Foto: © Dorit Schmitt | Aromenspiele
Für das Ofengemüse
2-3 Karotten
1 große Zwiebel
1/2 Stange Lauch
2 Knoblauchzehen
2-3 Schloten Frühlingszwiebel
ein paar Selleriestücke
1/4 rote Chilischote
Salz, Pfeffer
Olivenöl

Ich habe mir dazu Basmati-Reis gekocht. Aber eine sehr köstliche Alternative wäre ein Selleriepüree dazu:
Für das Selleriepüree

Wer den puren Geschmack von Selleriepüree liebt, sollte sich an die Variante ohne irgendwelche anderen Gemüsesorten halten. Wer möchte kann aber jederzeit noch Kartoffeln dazugeben.

Zutaten für 2 Personen
1/2 Knolle Sellerie
(2 Kartoffeln)
100 ml Sahne
etwas Butter
Salz, Muskatnuss, Pfeffer

Zu allererst müssen Sie die feste Schale vom Sellerie entfernen. Anschließend wird der Sellerie in kleine Würfel geschnitten. Wer die Kartoffeln mit verwendet, diese schälen und ebenfalls Würfeln.
Zerlassen Sie nun etwas Butter in einem Topf, um darin dann die Selleriewürfel etwas anzuschwitzen.

Nach ein paar Minuten geben Sie die Sahne hinzu und stellen die Temperatur herunter. Nun muss das Gemüse eine Weile köcheln.

Wenn Sellerie und Kartoffeln einigermaßen weich sind, geben Sie etwas Salz, Pfeffer und frisch geriebenen Muskat hinzu. Anschließend muss die Menge püriert werden.

Kleiner Tipp: Für eine figurfreundliche Variante werden die 100 ml Sahne einfach durch Gemüsebrühe ersetzt. Dann aber nicht mehr so viel Salz hinzu geben.

Foto: © Dorit Schmitt | Aromenspiele
>>> Wein-Tipp: Dazu passt eine kraftvolle Riesling- Spätlese trocken, zum Beispiel aus dem Rheingau. Mit ihrer Fülle und der angenehmen Säure rundet sie den Genuss herrlich ab.

Inspiration gefunden bei essen & trinken

Samstag, 22. April 2017

SPARGELLUST | Die Aprilausgabe ist online!

SPARGELLUST | 04/2017


  • 62 Seiten mit den besten Rezepten und Weinempfehlungen für die Spargelsaison
  • Spargel-Lovers: Estragon & Kerbel verfeinern jedes Spargelgericht
  • Spitzenpatisserie auf dem Rheingau Gourmet & Wein Festival
    von Andy Vorbusch und Réne Frank
  • Köstliches mit Rhabarber - süß & herzhaft
  • Erdbeerrezepte für Genießer
>>> Gleich im Onlinemagazin SPARGELLUST blättern (für meine Leser ist das kostenlos)

Erntefrischer Genuss: Alles zu seiner Zeit und aus der Region!

Als ich noch klein war, hatten meine Eltern einen Schrebergarten. Sie legten schon in den frühen 80ern Wert darauf, das eigene Gemüse biologisch anzubauen. Und auch wenn ich es manchmal doof fand, abends zum Gießen zu fahren oder noch schnell alle Zutaten für einen knackfrischen Salat zu holen - im Nachhinein möchte ich diese Erfahrungen meiner Geschmacksbildung und gesunden Ernährung nicht missen.

Der Genuss dieser erntefrischen Sachen hat mich sehr positiv geprägt. Zuzusehen, wie alles wuchs und gedieh, Obst und Gemüse erst dann zu ernten, wenn es reif war, das war Saisonküche vom Feinsten. Alles zu seiner Zeit! Ich weiß, wie reife Erdbeeren und Himbeeren schmecken müssen, kenne noch den angenehmen scharfen Geschmack von Rettich und Radieschen, die am besten, einfach nur mit einer Prise Salz bestreut, zu einem frischen Butterbrot schmeckten. Bei uns gab es keine Fertiggerichte, keine Baggerlsoßen oder -suppen. Und es war selbstverständlich dass alles, was nicht sofort gegessen werden konnte, entweder eingefroren, eingeweckt oder versaftet wurde. Unvergessen der Schwarze Johannisbeersaft!

Daher freue ich mich jetzt auch so auf den Freilandspargel und den jungen Rhabarber, deren Zeit jetzt erst gekommen ist, um mich daran satt zu essen. Die Zeit des Wartens hat sich gelohnt, finde ich. In dieser Ausgabe wurde wieder eine Riesenauswahl an köstlichen Rezepten und wundervollen Weinempfehlungen zusammengetragen, die uns diese Jahreszeit in ein kulinarisches Highlight verwandeln.

Viel Spaß beim Nachkochen und Genießen wünscht Euch,

Eure Dorit Schmitt
P.S.: Am 15. Mai erscheint das große „Sommer-Spezial“ mit vielen südfranzösischen und mediterranen Rezepten, Grillideen und köstlichen Sommer-Wein-Empfehlungen!
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Mittwoch, 15. März 2017

FRÜHLING | Die Märzausgabe ist online!


62 Seiten mit frühlingsfrischen Rezepten und Weinempfehlungen zum Genießen
  • Wildkräuter sind voll im Trend: Rezepte mit: Bärlauch, Brennnesseln, Sauerampfer, Giersch und Löwenzahn
  • Apéro: Mehr Zeit für Geselligkeit
  • Wundervolle Wein- und Sektempfehlungen für die Frühlingsküche
  • Süße Kuchen und Torten für die Kaffeetafel
 Gleich zum kostenlosen Schmökern in die Märzausgabe >>> FRÜHLING


Na, endlich!
Der Frühling hat Einzug gehalten!

Die Spatzen pfeifen es längst von den Dächern, der Frühling ist da und Ostern nicht mehr weit! Das erfrischende Gurgeln der Bäche ist landauf, landab vernehmbar und die Landschaft wird endlich wieder grün. Das Leben kehrt zurück und der Winterblues verfliegt mit den ersten wärmenden Sonnentagen, die man im Freien verbringen kann.

Überrascht Eure Familien und Freunde mit neuen, frischen Rezeptideen. Wildkräuter, die man in der Natur schon finden kann, verleihen den Gerichten einen wunderbaren, frühlingshaften Geschmack. Wie wäre es mit frischem Giersch, wildem Bärlauch, Löwenzahn, Sauerampfer oder Brennnessel in Dips, Suppen, Quiches oder Salaten? Was alles mit den wilden Kräutern zubereitet werden kann, zeigen die über 25 Rezepte mit Wildkräutern hier im Magazin.

Wer nach köstlichen Anregungen für ein gemütliches Osterfrühstück, einen ausgiebigen Osterbrunch oder ein raffiniertes Ostermenü sucht, wird in diesem Magazin sicher ebenfalls fündig. Die wunderbaren Champagner-, Sekt-, Secco- und Weinempfehlungen in dieser Ausgabe sorgen für gute Laune bei Tisch. Und selbstverständlich dürfen in dieser Ausgabe unsere „Süßen“ nicht zu kurz kommen. Ab Seite 58 laden sündhaft gute Rezepte zum Nachbacken ein, die auch nicht so geübten Bäckern gelingen und die Kaffeegäste beeindrucken.

Viel Spaß beim Nachkochen und Genießen wünsch Euch,

Eure Dorit Schmitt
P.S.: Am 15. April erscheint das große „Spargel-Spezial“, das sollte man nicht versäumen. Am besten gleich zum Newsletter anmelden!