Donnerstag, 31. Dezember 2015

SILVESTER WÜNSCHE | Auf wundervolle Begegnungen in 2016

Begegnungen

Ich glaube,
das größte Geschenk,
das ich von jemandem bekommen kann,
ist,
dass er mich sieht,
mir zuhört,
mich versteht und mich berührt.
Das größte Geschenk,
das ich einem machen kann,
ist,
ihn zu sehen,
ihm zuzuhören,
ihn zu verstehen und ihn zu berühren,
Wenn das gelingt,
habe ich das Gefühl,
dass wir uns wirklich begegnet sind.

(Virginia Satir)

Ich wünsche euch allen ein gesundes, glückliches und genussvolles 2016!

Samstag, 12. Dezember 2015

MAISHÄHNCHEN aus dem Ofen mit gebratenen Pastinaken, Kartoffelpüree


© Aromenspiele
Da ist was dran, so ein gebratenes Hähnchen macht satt und glücklich. Ganz nebenbei brät es im Ofen fast ohne ständiges Bepinseln vor sich hin, was die Köchin ungemein entspannt, kann man da in der Zwischenzeit doch auch noch einiges erledigen - oder seinen Köchinen-Crémant genießen.

Mein Hähnchen stammt diesmal von EDEKA und ist ein kleiner "Franzose" gewesen. Außerdem war er klein genug, dass man ihn wunderbar auf zweimal essen kann ... oder auf einmal, wenn man Besuch hat. Mein Hähnchen wollte ich etwas marinieren - am liebsten etwas schärfer - und dazu einen schönen Kartoffelbrei und gebratene Pastinaken.





Für die Marinade: 2 Zehen Knoblauch schälen und fein hacken. Gehackten Knoblauch mit 2 gestrichenen TL Flor de Sal d'es Trenc Orange & Chili, 1 TL Pimentón Dulce de Mallorca, 1⁄2 TL Chiliflocken (Pul Biber), 6 EL Zi­tronensaft, 1 EL Gölles Marillen Essig und 3 EL Olivenöl (Quinta de S. Vincente) verrühren.

Damit habe ich das Hähnchen bepinselt und noch eine Stunde im Kühlschrank ziehen lassen. In der Zwischenzeit konnte ich das Ofengemüse und die Pastinaken vorbereiten. Anschießend den Ofen vorheizen (200 Grad)

Ofengemüse
3 Karotten
1 Stange Lauch
2 Zwiebeln
1 Orange
1 Handvoll Cranberries, in Apfelsaft eingeweicht
Rosmarinzweige


Der Bauch wurde gefüllt mit 1 Orangenscheibe und 1 Handvoll glatter Petersilie. Das Hähnchen dann nur noch pfeffern, da in der Marinade genügend Salz ist, und auf das Ofengemüse setzen. Brust nach oben. Etwas Olivenöl über das Gemüse und für 30 Minuten ab ins Rohr.


Nach 30 Minuten habe ich das Hähnchen aus dem Ofen genommen und das restliche Gemüse (Lauch und Orangen) sowie etwas Brühe und den eingeweichten Cranberries in die Pfanne gegeben. Das Hähnchen noch einmal schön einpinseln und für weitere 45 Minuten ins Rohr. Jetzt habe ich allerdings immer einmal geprüft, ob noch Brühe dazu muss oder das Hähnchen eingepinselt werden muss.

Kartoffelbrei
In der Zeit kann man nun prima den Kartoffelbrei zubereiten. Ich nehme dafür "teilweise festkochende Kartoffeln", außerdem heiße Milch, etwas Butter und Salz. Da bereits so viele andere Aromen in diesem Gericht vorkommen, habe ich auf die Muskatnuss verzichtet, die ich sonst immer in das Kartoffelpüree reibe.

Gebratene Pastinakenscheiben mit Thymian

Pastinake(n) schälen und in 1/2 cm dicke Scheiben schneiden. Butterschmalz in einer großen Pfanne erhitzen und die Pastinaken darin bei mittlerer Hitze ca. 10 Min. braten. Mit Salz und Pfeffer würzen.

Haselnüsse (1 Handvoll) grob hacken. Die Blättchen vom Thymian streifen und ebenfalls grob hacken. Nüsse 5 Min. vor Ende der Bratzeit zu den Pastinaken geben. Thymian kurz vorm Servieren untermischen.

Zusammenfassend kann ich sagen: Es war wieder einmal extrem köstlich! Viel Spaß beim Nachkochen und Genießen.

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Mittwoch, 9. Dezember 2015

LINSENSALAT mit Orange und geräucherter Entenbrust

Linsensalat mit Orange und geräucherter Entenbrust - dazu ein Pinot Gris aus dem Elsass | © Aromenspiele
Linsen können als Salat eine Offenbarung werden. Wie in diesem mit Orange und geräucherter Entenbrust. So schnell gemacht und doch so köstlich. Dazu der Wein von meinen Elsässer Freunden. Ein Pinot Gris, 2010, Rittersberg von der Domaine Jean-Paul Schmitt. Besser geht es für mich nicht.
Und ich hoffe, solltet Ihr das Rezept ausprobieren, dass Ihr genau soviel Genussmomente dabei haben könnt wie ich.

Zutaten für 2 Personen
50 Gramm grüne Puy-Linsen
50 Gramm orange Linsen
½ rote Zwiebeln
1 Knoblauchzehe
50 Gramm Pancetta (ital. Bauchspeck; ersatzweise durchwachsener Speck)
2 EL Olivenöl
250 Milliliter Gemüsebrühe
1 Lorbeerblatt
1 Bio-Orangen
¼ Bund glatte Petersilie
2 EL GÖLLES Balsam Weinessig
3 EL Orangen-Olivenöl (gibt's bei Chateau et Chocolat)
Meersalz
frisch gemahlener Pfeffer
geräucherte Entenbrust in Scheiben

© Aromenspiele | Zutaten für den Linsensalat


So gehts:
Beide Linsensorten auf einem Sieb abspülen und abtropfen lassen. Zwiebel und Knoblauch abziehen und fein hacken. Pancetta in feine Würfel schneiden. Pancetta, Zwiebel und Knoblauch in 1 EL heißem Öl glasig dünsten. Linsen dazugeben und kurz mitdünsten. Brühe und Lorbeerblatt zugeben und bei kleiner Hitze in etwa 15 Minuten bissfest kochen lassen.

Orangen heiß abspülen. Die Schale 1 Orange mit einem Zestenreißer abziehen oder hauchdünn schälen und in feine Streifen schneiden. Beide Orangen schälen, dabei die weiße Haut mit abschneiden. Orangen in dünne Scheiben schneiden. Linsen auf ein Sieb gießen, mit kaltem Wasser gründlich abspülen und abtropfen lassen. Petersilie abspülen, trocken schütteln und die Blättchen hacken. Petersilie, Orangenscheiben und -zesten, Balsamessig, Orangenolivenöl und Linsen vorsichtig vermengen. Den Salat mit Meersalz und Pfeffer kräftig abschmecken.

Wer will kann sich im WOK auch eine frische Entenbrust selbst räuchern.
Zutaten:
1 Entenbrustfilet
1 TL Wacholderbeeren
1 EL Räuchermehl, am besten von der Buche
So geht's:
Die Filets kalt abspülen und trocken tupfen. Die Hautseite rautenförmig in 5-mm-Abständen einschneiden. Zum Räuchern die Wacholderbeeren in einem Mörser grob zerstoßen. Räuchermehl und Wacholder auf den Boden eines Woks geben und den Siebeinsatz des Woks hineinstellen. Deckel auflegen und den Wok auf höchster Stufe erhitzen, bis Rauch austritt. Hitzezufuhr auf mittlere Stufe zurückschalten. Entenbrust mit Salz und Pfeffer würzen, auf einem Stück Alufolie legen auf den Siebeinsatz des Woks legen. Deckel schließen und das Fleisch 12-14 Minuten räuchern.

Herd ausschalten und das Fleisch 5 Minuten im Wok ruhen lassen. Zum Servieren das Fleisch herausnehmen, in Scheiben schneiden und mit dem Linsensalat anrichten.


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Das freut mich! Kurt hat es schon ausprobiert!

Mittwoch, 2. Dezember 2015

LIEBLINGSPLÄTZCHEN | Spitzbuben

Spitzbuben wie von meiner Oma
Spitzbuben durften bei meiner Oma nicht fehlen, wenn Sie Plätzchen gebacken hat. Köstlich gefüllt mit Ihrer selbst gemachte Erdbeermarmelade - wunderbar!

Zutaten: 500 g Mehl, 250 g Zucker, 250 g weiche Butter, 3 Eier, 2 Päckchen Vanillezucker, 300 g Erdbeermarmelade, Puderzucker zum Bestäuben
Ergibt ca. 100 Stück
Ofen auf 200° vorheizen.

Aus Mehl, Zucker, Butter, Eiern und Vanillezucker einen glatten Teig kneten, in Folie kühl ruhen lassen. Teig messerrückendick ausrollen.

Gleiche Anzahl runde Plätzchen und Ringe gleicher Größe ausstechen.

Plätzchen auf das Blech legen, im Ofen (Mitte) in 10 Min. hellbraun backen.

Marmelade glatt rühren, die ganzen Plätzchen bestreichen, die Ringe darauf setzen.
Mit Puderzucker bestäuben.

Schöne alte, überlieferte Plätzchenrezepte findet man auch in der aktuellen online Ausgabe „ADVENTSZEIT

LIEBLINGSPLÄTZCHEN | Vanillekipferl

Mamas Vanillekipferl
Zutaten: 4 Vanilleschoten, 100 g gehäutete, gemahlene Mandeln, 100 g Wiener Grießler (ersatzweise Mehl Typ 405), 100 g kalte Butter, 80 g Puderzucker, 1 Prise Salz, 1 Päckchen Bourbon-Vanillezucker
Ergibt ca. 45 Stück

Die Vanilleschoten der Länge nach aufschlitzen und das Mark herauskratzen. Gut mit den Mandeln vermischen. Am besten die Mischung zwischen den Händen reiben, damit sich das Mark mit den gemahlenen Mandeln gut mischt.

Mehl und Mandeln auf die Arbeitsfläche häufen. Darauf die Butter in kleinen Flocken, 50 g Puderzucker und Salz darauf verteilen. Mit einer Palette oder einem großen Messer gut durchhacken und rasch zu einem Mürbteig verkneten. Teig in eine Kugel formen, in Frischhaltefolie einwickeln und für 1 Stunde in den Kühlschrank legen.

Den Backofen auf 150 °C vorheizen. Backpapier auf das Backblech legen.

Den Teig nach und nach zu fingerdicken, ca. 4 bis 5 cm langen Rollen formen, die an ihren Enden spitz zulaufen. Auf das Blech legen und zu Hörnchen krümmen. Auf der mittleren Schiene im Ofen in ca. 20 Minuten hell backen.

Vanillezucker mit dem restlichen Puderzucker in einer Schüssel mischen. Die Kipferl nach dem Backen aus dem Ofen holen, nur kurz ruhen lassen und noch heiß, ganz vorsichtig in der Zuckermischung wälzen.

Schöne alte, überlieferte Plätzchenrezepte findet man auch in der aktuellen online Ausgabe „ADVENTSZEIT

Dienstag, 1. Dezember 2015

LIEBLINGSPLÄTZCHEN | Butterplätzchen & Co.

Es kann losgehen ...

Seit Wochen überschlagen sich Zeitschriften, Magazine und Foodblogs mit den besten Rezepten für die diesjährigen Weihnachtsplätzchen. Dabei war das Wetter bis gestern noch so schön und viel zu warm, um an Weihnachten zu denken. Und nun wird es höchste Zeit, sich um alle Vorbereitungen zu kümmern, denn es war bereits der 1. Advent, und wie sieht das denn aus, wenn es in der Adventszeit keine Plätzchen auf den Weihnachtstellern gibt?

Fotos reiche ich nach.
Hier kommen die Rezepte von Plätzchen, die man noch ganz entspannt für die Adventszeit backen kann. Da heißt es nur noch zu Hause überprüfen, ob alle Zutaten griffbereit sind und los geht’s!

Klassische Butterplätzchensterne
Zutaten: 250 g Mehl, 2 Prisen Backpulver, 80 g feinster Zucker, 1 Pck. Bourbon-Vanillezucker, 1 TL fein abgeriebene Schale von 1 Bio-Zitrone, 1 Prise Salz, 1 Eigelb (M), 150 g kalte Butter, Sternausstecher, Mehl zum Arbeiten, Puderzucker zum Bestäuben
Ergibt ca. 60 Stück
Den Backofen auf 180°C vorheizen. Zwei Backbleche mit Backpapier auslegen.
Das Mehl mit Backpulver, Zucker, Vanillezucker, Zitronenschale und Salz mischen und auf eine Arbeitsfläche häufen. In die Mitte eine Mulde drücken und das Eigelb hineingeben. Die Butter in Flöckchen auf den Rand geben. Alles mit einer Palette gut durchhacken und mit den Händen rasch zu einem Mürbeteig verkneten.
Den Teig portionsweise auf einer leicht bemehlten Arbeitsfläche 2-3 mm dick ausrollen. Aus dem Teig mit dem Ausstecher Sterne ausstechen und auf die Bleche legen.
Die Bleche nacheinander in den Ofen (Mitte) schieben und die Plätzchen in 8-10 Min. goldbraun backen. Auf einem Kuchengitter auskühlen lassen, dann fein mit Puderzucker bestäuben.

Butterplätzchen mit Haselnuss
Zutaten: 250 g Mehl, 1 Ei, 125 g Zucker, 2 Päckchen Vanillinzucker, 150 g Butter, Haselnüsse zum Garnieren
Ergibt ca. 35 Stück
Mehl auf ein Backblech geben. In die Mitte eine Mulde drücken. Ei, Zucker, Vanillinzucker dazugeben. Butter in Flöckchen auf dem Rand verteilen. Schnell von außen nach innen einen Mürbteig kneten. Eine Kugel formen, die Teigkugel in Frischhaltefolie wickeln und für mindestens 30 Minuten im Kühlschrank ruhen lassen.
Walnussgroße Kügelchen aus dem Teig formen. Etwas flach drücken. In die Mitte eine Haselnuss setzen. Auf einem ungefetteten Backblech in den vorgeheizten Ofen schieben.
Backzeit: ca. 15 Minuten
Elektroherd: 180°C
Nach dem Backen sofort vom Blech lösen



Butterplätzchen mit Schoko-Kokosflocken
Zutaten: 250 g Mehl, 1 Ei, 250 g Zucker, 1 Päckchen Vanillinzucker, 125 g Butter (oder Maragarine), 1 Eigelb zum Bestreichen
Zum Bestreuen vor dem Backen: 50 g geriebene Schokolade, 1 EL Kokosflocken
Ergibt ca. 50 Stück
Mehl auf ein Backblech geben. In die Mitte eine Mulde drücken. Ei in die Mulde geben. Zucker und Vanillinzucker mischen und über das Ei streuen. Butter in Flöckchen auf dem Rand verteilen. Schnell von außen nach innen einen Mürbteig kneten. Eine Kugel formen, die Teigkugel in Frischhaltefolie wickeln und für mindestens 30 Minuten im Kühlschrank ruhen lassen.
Den Teig auf einer bemehlten Arbeitsfläche 3 bis 4 mm dick ausrollen. Runde oder Sternchenform wählen und Plätzchen von ca. 5 cm Durchmesser ausstechen. Eigelb verquirlen. Die Plätzchen damit bestreichen. Geriebene Schokolade mit Kokosflocken mischen und über die Plätzchen streuen. Auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen und in den vorgeheizten Ofen schieben.
Backzeit: ca. 15 Minuten
Elektroherd: 200°C
Nach dem Backen sofort vom Blech nehmen

Schöne alte, überlieferte Plätzchenrezepte findet man auch in der aktuellen online Ausgabe „ADVENTSZEIT

LIEBLINGSPLÄTZCHEN | Kissinger Brötchen

Kissinger Brötchen

Heute beginne ich ebenfalls mit dem Backen. Besser spät als nie ist meine Devise ... und meine Mama meinte, ich hätte ja auch die zeit, um etwas mehr zu backen, um an Weihnachten Plätzchen mitzubringen, wenn ich wieder nach Hause fahre. Ok. Das mache ich. Ich beginne mit den Plätzchen, die etwas höheren Aufwand haben, dafür aber um so besser schmecken. Danach verschiedene Butterplätzchen und ein paar Makronen mit Kokos für Papa sowie Plätzchen mit Marzipan für Max.
Die Fotos reiche ich nach. Jetzt geht's erst mal in die "Backstube".

150 g Weizenmehl
150 g geriebene Haselnüsse
150 g Zucker
100 g Butter
1 gestrichener TL Backpulver
1 Prise Salz
½ TL Zimt
1 Ei
½ Glas Marmelade (hier nehme ich, was zur Hand ist - heuer war es eine Kornellkirschmarmelade)
Kuvertüre (Zartbitter)
Walnuss-Hälften

Aus den Zutaten einen Mürbteig herstellen, zur Kugel formen, in Folie einwickeln und 30 Minuten kaltstellen. Dann wird der Teig ca. 4-5 mm dick ausgerollt und runde Plätzchen ausgestochen. Die ausgestochenen Plätzchen gibt man auf ein mit Backpapier belegtes Backblech und bäckt sie ca. 8 Minuten bei 200 Grad Ober- und Unterhitze.

Nach dem Erkalten werden je 2 Plätzchen mit der Marmelade zusammengeklebt. Die Plätzchenränder bestreicht man anschließend mit der Kuvertüre und rollt sie sofort in den geriebenen Haselnüssen. Anschließend einen Tupfer Kuvertüre auf die Plätzchen geben und darauf eine Walnusshälfte drücken.

Schöne alte, überlieferte Plätzchenrezepte findet man auch in der aktuellen online Ausgabe „ADVENTSZEIT