Dienstag, 25. August 2015

Macht doch mal wieder Hackbällchen - scharf und orientalisch gewürzt

© Foto: Aromenspiele
Hackbällchen sind keine Frikadellen (Fleischküchle, Fleischpflanzerl, Buletten), denn sie werden ohne Semmeln (bzw. altbackenes Weißbrot) zubereitet. Aber sie sind mindestens ebenso "retro" irgendwie. Ich hab ein Rezept gefunden und mit einem leckeren Joghurt serviert - schön scharf, einbisschen orientalisch und unglaublich lecker!

Für die Hackbällchen, die für Drei gereicht haben, habe ich folgende Zutaten verwendet:
500 g Rinderhack
1 rote Chilischote, samt Kernen kleingehackt
1 Ei
1 Stück (ca. 2 cm) frischen Ingwer, geschält und kleingehackt
1 Zwiebel, geschält und fein gehakt
1 Knoblauchzehe, geschält und fein gehackt
je 1/2 TL gemahlener Koriander, Kreuzkümmel und Garam Masala
Meersalz
weißer Pfeffer
Sonnenblumenöl zum Braten

Alle Zutaten zügig vermengen und kleine Hackbällchen formen. Die gewürzte Hackbällchen noch für mindestens 1 Stunde im Kühlschrank ruhen lassen.
In einer beschichteten Pfanne reichlich Öl erhitzen und die Hackbällchen darin bei mittlerer Hitze rundum schön braun braten. 

Für den Joghurt Dip
1 Becher (125 g) Joghurt nach griechischer Art
1/2 Becher Quark
Saft einer halben Zitrone
1/2 Bund glatter Petersilie (gehackt)
eine Prise Kreuzkümmel
Flor de Sal mit Orange und Chili
1 Knoblauchzehe, geschält und klein gehackt

Alles in einer Schüssel miteinander vermengen und glattrühren.

Hackbällchen mit dem Joghurt Dip und frischem Baguette servieren. 
Einfach zuzubereiten und sehr, sehr lecker.

Perfekt zu den scharfen Hackbällchen: SIMONSIGs Chenin Blanc

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Freitag, 21. August 2015

Mi amore! Spaghetti Bolognese fürs Herz, Leib und Seele

© Foto: Aromenspiele

Soulfood ist in aller Munde. Alles, was jeder so denkt, was man mit diesem Begriff aufwerten könnte, wird zum Essen für die Seele. So ein Essen erinnert uns an die Behaglichkeit und Geborgenheit der Familie, als wir noch klein waren. Ich gebe auch zu, dass der Begriff etwas zu inflationär verwendet wird, aber bei Spaghetti Bolognese sind wir uns doch alle einig, oder?

So ein Teller Nudeln mit Hackfleischsauce ist das perfekte Soulfood. Heute wissen wir auch, dass wie die Nudeln nicht IM Löffel auf die Gabel aufdrehen dürfen - das machen nur die Touristen. Aber als Kinder, da haben wir die langen Nudeln doch einfach nur durch die Lippen in den Mund gesaugt und uns dabei richtig doll mit der Sauce eingesaut. Ok, das mit dem Einsauen, das passiert auch heute noch manchmal, wenn ich Spaghetti esse. Vornehmlich dann, wenn ich ein helles T-Shirt oder eine weiße Bluse anhabe.

Meine Bolognese-Sauce schmeckt übrigens nie gleich. Zu oft habe ich sie schon zubereitet. Zu oft musste ich in den Zutaten variieren und manchmal hab ich auch mal eine Zutat vergessen. Da wird mal Salami, mal Speck, mal keines von beiden zugegen. Da werden Tomaten aus der Dose auch mal mit frischen Tomaten kombiniert aber Tomatenmark darf nie fehlen. Auch geriebener Parmesan darf nicht fehlen. Diesen bewahre ich inzwischen in der TK auf, so habe ich immer welchen zur Hand.

Immer dabei sind auch Karotten und Knollensellerie. Außerdem Zwiebeln und Knoblauch. Und die Gemüsebrühe, die mache ich aus Zeitgründen tatsächlich aus einer körnigen Brühe, die wiederum mal Rind, mal Gemüse sein kann. Auch beim Aufgießen mit einem Schluck Wein halte ich es locker, ist kein Rotwein da, nehme ich auch mal einen Weißen. Und auch gar keine, wenn keiner geöffnet ist.
Und was soll ich sagen, jedes Mal schmecken mir die Nudeln super!

Also hier meine meist verwendeten Zutaten

500 g gemischtes Hackfleisch
etwas Salami sonst auch gerne Speckwürfel
1 Zwiebel, fein gehackt
1 Karotte, in kleine Würfel geschnitten
etwas vom Knollensellerie, in kleine Würfel geschnitten
1 Knoblauchzehe, geschält und gewürfelt
2 EL Tomatenmark
1 Dose stückige Tomaten
2-3 Cherrytomaten, geviertelt
1 Schuss Rotwein zum Ablöschen
1 Tasse Gemüse- oder Rinderbrühe
Kräuter der Provence oder frischen Rosmarin und Thymian
Salz, Pfeffer, Rosenpaprika, Chiliflocken
Öl zum Anbraten
Glatte Petersilie
Geriebener Parmesan

So mache ich meine Bolognese

In einem Topf Öl erhitzen, darin zunächst die Zwiebeln anschwitzen, dann Sellerie- und Karottenwürfel sowie den Knoblauch zugeben. Anschließend das Hackfleisch dazugeben und mit dem Gemüse anbraten. Hier gebe ich nun das Tomatenmark sowie Rosenpaprika und die Chiliflocken dazu, verrühre das Ganze und lösche die Mischung mit Rotwein ab.
Nun kommen die Dosentomaten, die Cherrytomaten und anschließend die Brühe dazu, außerdem die Gewürze. Mit Salz und Pfeffer abschmecken und eine halbe Stunde sanft köcheln lassen.

In der Zeit die Spaghetti Nudeln nach Packungsanleitung zubereiten.

Anrichten, mit gehakter Petersilie und geriebenem Parmesan bestreuen.
Dann bleibt nur noch einen guten Appetit zu wünschen!

Weinempfehlung ein schöner Roter aus dem Priorat. Er schmeckte ausgewogen, fast schon samtig - eher dunkle Früchte und die Holznoten dominierten den Geschmack. Zu den Spaghetti die richtige Wahl :-)


© Foto: Aromenspiele

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Mittwoch, 19. August 2015

Rezepte mit süßen Tafeltrauben

© Foto Wikipedia | Tafeltraube Palatina
Von den weltweit angebauten Trauben werden gerade einmal 10 Prozent als Tafeltrauben angeboten. Es sind nicht dieselben Trauben, die man im Weinbau verwendet. Eines ist allen Sorten Tafeltrauben gemein: sie sollen schnell reifen, süß schmecken, kaum oder keine bitteren Kerne besitzen, eine zarte Schale aufweisen und große Trauben ausbilden.

Die am weitverbreiteste Sorte heisst „Sultana“. Schon bei Ihrem Namen denkt man an den Orient und tatsächlich wird über ein Viertel der weltweiten Ernte (440.000 ha) in der Türkei (110.000 ha), Syrien (10.000 ha) und dem Irak (10.000 ha) angebaut. Die ebenfalls weiße „Palatina“ hat goldgelbe, große, ovale Beeren, schmeckt angenehm süß mit feinen fruchtigen Muskat-Aromen. Tafeltrauben landen aber nicht nur als frische Ware in den Obstregalen der Supermärkte oder auf den Obstständen, aus vielen werden Rosinen hergestellt. Wusstet Ihr, dass Rosinen je nach Rebsorte und Herkunftsland andere Namen haben? Sultaninen, Korinthen oder Zibeben sind die bekanntesten Namen für die süßen, getrockneten Trauben.

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Die roten und weißen Trauben sind ein äußerst beliebtes Obst und zudem auch noch sehr gesund. Sie schmecken im Obstsalat oder auf Kuchen. Aber auch in pikanten Gerichten, zum Beispiel in Kombination mit Sauerkraut, als Beilage zu Wildgeflügel, in würzigen Saucen, in frischen Salaten oder einfach als Deko auf Käseplatten.

Hier ein paar Rezepte, die sich lohnen, einmal nachgekocht zu werden!


Crostini mit Mandelcreme und Trauben
© Foto: Mona Binner | GU Vegan vom Feinsten

Gefüllte Schnitzeltaschen
© Foto: Thorsten Suedfels | GU 20 Minuten sind genug! und dann ab in den Backofen


Zwetschgen-Trauben-Salat
© Foto:
Ulrike Holsten | Küchengötter

 Hähnchenpfanne
© Foto: 
Fotos mit Geschmack | Küchengötter

  Wein-Trauben-Flaugnardes
© Foto:
Coco Lang | GU Backen für Faule

Mittwoch, 5. August 2015

Aprikosen | Mozzarella | Rosmarin - so lecker, so einfach!


Noch eine sommerliche Variation mit Aprikosen und Mozzarella | © Foto: Aromenspiele

Diese Kombination ist für mich nicht neu. Vor einigen Jahren schon, habe ich mich, nach einem Rezept von Tanja Grandits, an Aprikosen und Mozzarella versucht. Das Rezept kam, selbst bei anfänglichen Skeptikern, immer sehr gut an. Und ich kann es Allen nur empfehlen es auszuprobieren, die es gerne fruchtig mit süß-säuerlichen Noten haben.

Heute entstand eher spontan eine neue Variante mit den Zutaten. Die war ebenso lecker!
Was braucht man dazu?

Für das cremige Aprikosen-Dressing
1-2 Aprikosen
2 EL Marillen Essig (da hatte ich einen von GÖLLES zur Hand)
2 EL Limonen-Olivenöl
3 EL Olivenöl
Alles mit dem Rührstab zu einer feincremigen Konsistenz mixen.

Für den Salat
2-3 Aprikosen pro Person
1 Kugel Mozzarella pro Person
Flor de Sal mit Limone und Lavendel
1/2 TL Rosmarinnadeln, feingehackt pro Teller
Rosa Pfeffer Beeren im Mörser zerstoßen
Deko: Kresseblüten, Kresseblatt und Mojito-Minze

Aprikosen waschen, halbieren, den Kern entfernen und anschließend Vierteln.
Mozzarella Kugel in Scheiben schneiden und halbieren. Ich habe dann abwechselnd Mozzarella und Aprikosen in den Teller geschichtet. In die Mitte gab ich noch die restlichen Mozzarellascheiben, die ich dazu noch gewürfelt habe. Diese dann großzügig mit dem Dressing übergießen. Dann mit den Rosmarinnadeln, dem Flor de Sal und dem Rosa Pfeffer bestreuen.
Zum Schluss noch die Blüten, Blätter und Zweige dekorieren und servieren.

Bon Appetit!

Und so sah das aus, als ich das nach dem Rezept von Tanja Grandits gemacht habe. Sehr, sehr lecker!

Hier geht's zum Rezept: Rosmarin marinierter Büffelmozzarella, Aprikosen und Zitronenöl
Vielleicht wollt Ihr ja nun auch mit Aprikosen und Mozzarella experimentieren - es lohnt sich :-)

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Nach anfänglicher Skepsis, was die Zutaten betraf, schmeckte es meinem Besuch dann doch sehr gut. © Foto: Aromenspiele