Samstag, 26. April 2014

Curry mit Hühnchen, Kokosmilch und Spinat

Vielleicht geht es euch ja wie mir, ich liebe die Aromen der indischen Küche! Ok, auch die Aromen der asiatischen Küche - oder eben einfach jede Aromenküche.

Und wenn sich die Gerichte auch noch binnen 30-40 Minuten zubereiten lassen, ist meine Alltags-Abendessenswelt auch voll im Lot. Wobei ich solche Gerichte auch durchaus zu schätzen weiß, wenn sich Gäste angemeldet haben, denn während das Hühnchen auf dem Herd schmort, kann man sich wunderbar um die Gäste kümmern.

Für diese indisch angelegte Curry, muss man nicht unbedingt nur das Hühnerbrustfilet nehmen - eigentlich eignen sich dafür ebenso gut die Schenkel. Lecker wird es so und so, nur vielleicht die Zeit auf dem Herd ändert sich dadurch etwas. Das Filet ist bereits innerhalb von 15-20 Minuten fertig, bei den Schenkeln kann es ruhig eine halbe Stunde auf dem Herd stehen bleiben.



In der indischen Küche wird gerne die Haut des Hühnchens entfernt, bevor man es brät - das spare ich mir jedes Mal, weil ich finde, dass es auch mit Haut gut schmeckt.

Zutaten für 4 Personen
1 Zwiebel
3 Knoblauchzehen
3 große Tomaten (auch möglich: Tomaten aus der Dose)
500 g Hühnchenfleisch (gerechnet ohne Knochen)
2 ELÖl
1-2 EL Curry
1 EL Mehl
1 Dose ungesüßte Kokosmilch
250 g frischen Spinat
Salz, Pfeffer

So geht's:
Zwiebel und Knoblauch schälen, Zwiebel fein würfeln, Knoblauch in feine Scheiben schneiden. Tomaten waschen, Stielansätze entfernen, würfeln - wer es bevorzugt, kann die Tomaten im heißem Wasser kurz brühen, um dann die Haut abzuziehen. Ein guter Trick: machen Sie das stromsparend im Wasserkocher. Hühnchen kalt abspülen und trocken tupfen. Filets in Würfel schneiden. Schenkel im Gelenk trennen, überschüssiges Fett oder Hautlappen abschneiden.


Öl in einer Pfanne erhitzen, Hühnchen darin kräftig anbraten. Zwiebel und Knoblauch kurz mit dünsten. Nicht braun werden lassen. Dann Tomaten dazu geben. Curry und Mehl darüberstäuben und kurz anschwitzen. Mit 200 ml Wasser und der Dose Kokosmilch ablöschen und aufkochen lassen.
Alles ca. 10 Minuten (Hühnerbrustfilets) bis ca. 25 Minuten (bei Schenkeln) auf kleiner Flamme köcheln lassen.


Spinat in der Zwischenzeit putzen, gründlich kalt abwaschen und abtropfen lassen. Zu lange Stiele an den Blättern entfernen. Spinat nach der oben angegebenen Zeit zum Curry geben und in sich zusammenfallen lassen. Das Curry noch einmal mit Curry, Salz und Pfeffer abschmecken.
Dazu Reis oder Naan-Brot servieren.




Lasst es euch schmecken!

Meine Weinempfehlung:

Château La Freynelle AOC Bordeaux Clairet 2012
Die Farbe zeigt einen kräftigen leuchtenden Lachston. In der Nase riecht man direkt die feinen Cabernet Sauvignon Aromen. Die Süßkirsche- und Cassisnoten verleihen dem Rosé einen eher weinig-würzigen Charakter. Trotzdem ist er am Gaumen sehr fruchtig, hat Säure und Finesse.
Bezugsquelle: CHATEAU et CHOCOLAT

Donnerstag, 24. April 2014

Avocado-Papaya-Salat mit krossem Serranoschinken



Heute habe ich mich wieder einmal an einem exotisch-fruchtigen Abendessen probiert.
Vorhandene Zutaten waren:

1 Papaya, 2 Avocados, 1 EL Zitronensaft, 40 g Walnusskerne, 1 Schalotte, 1 EL Honig, 2 EL weißer Aceto Balsamico, 2 EL Öl, 2 EL Walnussöl, Salz, Pfeffer, Serrano Schinken

Daraus ließe sich doch auf jeden Fall etwas machen, das auch noch schmecken würde und am Abend als "Leichtes Abendessen" durchgehen wird.

Papaya schälen, halbieren und die Kerne entfernen. Papayahälften quer in dünne Scheiben schneiden.
Die Avocados schälen, halbieren. Die Steine entfernen. Die Avocadohälften in dünne Spalten schneiden. Sofort mit Zitronensaft beträufeln. Die Walnusskerne in einer Pfanne ohne Fett leicht anrösten. 
Die Schalotte schälen und sehr klein würfeln. Schalottenwürfel, Honig und Essig mit dem Öl und Walnussöl zu einer cremigen Sauce verrühren. Mit Salz und Pfeffer würzen.





 Einfach & gut. Dazu ein paar Scheiben frisches Baguette und ein Gläschen Rosé. Perfekt!

Mittwoch, 23. April 2014

Eine wunderbare Marinade für Lammkotelettes


© Foto: Thomas Rebel | REBELSHOTZ | Hofladen Zonsius

Wahrscheinlich macht man sich kurz vor Ostern und dann während der Grillsaison im Sommer die ersten Gedanken darüber, ob man Lammfleisch kaufen sollte, wenn ja welches Stück davon, woher es stammt und wie man es am besten zubereitet.

Zunächst einmal: Lamm ist erst ein Lamm, wenn es auch den Geschmack danach hat. Und das hat nichts mit den Geschmackserinnerungen zu tun, die einige von uns anscheinend mit "nach Hammel schmeckendem" Lamm gehabt haben müssen.

Lammfleisch, das nicht nach Lamm schmeckt ist vollkomener Blödsinn. Da kann man dann gleich alles aus der Retorte essen, das dann mit künstlichen Aromen so aufgepeppt wurde, dass man das Gefühl hat man esse Lamm. Oder - ich sage nur Erdbeerjoghurt - in einem herkömmlichen aus dem Supermarkt werden sich keine Erdbeeren darin finden lassen - alles eine kleine Scheinwelt im Becher. Geschmacksneutrale Litschi ersetzen die Frucktstücke und Aromastoffe den Geschmack von Erdbeeren. Und komischerweise schmeckt das mittlerweilen vielen besser, als die saftig, süßen Erdbeeren vom Feld.

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Aber genug abgeschweift. Zurück zum eigentlichen Thema - meiner Marinade für Lammkotelettes.
Diese stammten von Lämmern aus der Region. Wobei es sich um keine Milchlämmer gehandelt hat.

Was das Marinieren von Fleisch angeht, kenne ich darüber inzwischen auch gegenteilige Meinungen. Die einen schwören darauf - die anderen finden, dass man das Fleisch erst nach dem Brat- bzw. Grillvorgang würzen sollte.

Ich gehöre zur ersteren Gruppe. Ich lege mein Fleisch selbst ein und lasse es wenigstens zwei bis drei Stunden im Kühlschrank gut durchziehen. Vor dem Braten bzw. Grillen, tupfe ich dann Marinade und überschüssiges Öl von den Fleischstücken und lege diese dann erst in die Pfanne oder auf den Rost.

Meine Kotelettes habe ich in der Pfanne zubereitet. Und sie wurden butterzart und schmeckten köstlich - was ich z.T. auch auf die Marinade schiebe, nicht nur auf den Bratvorgang.

Ein Tipp noch im Vorfeld:
Während des Sommers sollte man sich durchaus einen kleinen Vorrat an getrockneten Kräutern anlegen. Aus den Beeten einer lieben Bekannten, bekam ich letztes Jahr Minze, Salbei, Thymian und Rosmarin. Und ich machte mir daraus zwei Kräutermix-Varianten: eine mediterrane mit Rosmarin, Salbei und Thymian und eine, nenne ich es mal englisch inspirierte, mit Minze, Salbei und Thymian.

Der zweite Kräutermix kam dann in meiner Marinade auch zum Einsatz. Da die Kräuter mit Öl vermengt werden, geben sie in der Marinade auch wieder ihre Aromen frei - nicht so intensiv wie frische Kräuter - aber dennoch ausreichend. Wer möchte kann selbstverständlich auch frische Kräuter dafür verwenden, solange es diese nun überall zu kaufen oder ernten gibt.

Zutaten:
getrocknete Kräuter (Minze, Salbei, Thymian)
Sonnenblumenkerneöl
1 Knoblauchzehe in Scheiben geschnitten
Salz, Pfeffer





Das Lammfleisch damit großzügig einpinseln und für mindestens 2 Stunden in den Kühlschrank.
Vor dem Grillen oder Braten das überschüssige Öl abtupfen.

Ich habe in einer beschichteten Pfanne Öl erhitzt und die Kotelettes (die ca. 4-5 cm dick waren) zunächst auf der einen Seite für 3 Minuten angebraten, dabei die Hitze bereits reduziert. Danach gewendet, eine Minute angebraten und dann über die Pfanne einen Deckel gelegt, erneut die Hitze reduziert und für ca. 4 Minuten sanft nach garen lassen. Perfekt!
Rosa Kern und butterzart! So muss Lamm sein.

Euch viel Spaß beim Ausprobieren!


Sonntag, 20. April 2014

"Lust auf Genuss" - Süßkartoffel-Avocado-Salat

In der aktuellen Ausgabe der "Lust auf Genuss 5/2014" bot sich mir ein wahrer Quell der Koch-Inspiration! Die Ostertage waren aus kulinarischer Sicht gerettet! :-)



Tomaten-Salsa, Marinaden, Aioli zu grünem Spargel und dieser wunderbar, exotisch schmeckende Salat mit Süßkartoffeln und Avocado.

Für 2 Personen:
200 g Süßkartoffel - in dickere Scheiben schneiden
Salz
Butterschmalz
1 reife, aber noch festere Avocado - ebenfalls in Scheiben schneiden
2 Lauchzwiebeln - Vierteln, das Grün in Streifen schneiden

Für das Dressing
frisches Koriandergrün
Petersilie (ich musste Kräuter aus der TK verwenden - 1 EL)
1/2 grüne Chilischote in Ringe geschnitten
1 EL Limettensaft
ein Schuss Ananassaft
2 EL Olivenöl - ich habe dazu mein Limonenolivenöl verwendet
Pfeffer, frisch gestoßen aus dem Mörser (Urwaldpfeffer, schwarz)

Ein paar Korianderblätter für die Deko

So ging's:
Süßkartoffel schälen, waschen und in dickere Scheiben schneiden.
In Salzwasser ca. 3 Minuten kochen, abgießen und ausdampfen lassen - das kann man gut vorbereiten.
Butterschmalz in einer Pfanne erhitzen und darin die trocken abgetupften Süßkartoffelscheiben beidseits knusprig braten - mittlere Hitze empfiehlt sich hier.
Sobald die Scheiben schön goldbraun und knusprig sind, herausnehmen und auf einem Küchentuch abtropfen lassen.

Avocado halbieren, Kern entfernen, das Fruchtfleisch vorsichtig mit einem Löffel aus der Schale heben und in Scheiben schneiden. Mit etwas Limettensaft beträufeln.

Lauchzwiebeln waschen, trockentupfen, die Wurzeln abschneiden. Dann zunächst das Grün abschneiden und dieses in feinen Streifen schneiden. den grün-weißen Teil Vierteln.

Das Dressing
Alle Zutaten in einen hohen Mixbecher und fein pürieren. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Alle Zutaten auf einem Teller arrangieren, mit dem Dressing großzügig beträufeln und die Deko-Kräuterblätter darüber - fertig für den Genuss!

Bei mir war der Salat eine Beilage zu Spareribs aus dem Ofen, ebenso die Tomaten-Salsa. Superlecker! Rezepte bald auf diesem Blog!




Samstag, 19. April 2014

Aioli mit Limette, Safran und Dijon-Senf





Es war meine allererste Aioli, die ich selbst gemacht habe - und  es war easy peasy - ehrlich!

Es kommt einzig und alleine auf zwei Dinge an, die man beachten sollte:
1. Alle Zutaten (vorallem Eigelb und Öl) sollten die gleiche Temperatur haben
2. Am Anfang für eine bessere Bindung der Zutaten, das Öl nur tröpfenweise zur Eigelbmasse geben

Was soll ich sagen, meine Aioli klappte auf Anhieb und schmeckt köstlich!





Hier meine Zutaten:
2 Eigelb von absolut frischen Bio-Eiern
Salz
weißer Pfeffer
1 EL Dijon-Senf
2 El Limettensaft - geht auch mit Zitrone
0,1 g Safran (oder 1 Tütchen)
200 ml Sonnenblumenkerneöl
1 EL Crème fraîche
4 EL Natur Joghurt
2 Zehen Knoblauch 

So hab ich's gemacht:
Zuerst die Eigelbe trennen.
Den Safran im Limettensaft erwärmen und wieder abkühlen lassen.
Im Mörser die geschälten Knoblauchzehen mit Salz zu einer Paste verarbeiten.
Eigelb, abgekühlten Limetten-Safran-Saft mit der Knoblauchpaste und dem Senf mit dem Handrührgerät zu einer homogenen, cremigen Flüssigkeit rühren.
In diese zunächst tröpfchenweise das Öl zugeben. Wenn sich eine Bindung eingestellt hat, kann man das restliche Öl in einem Strahl, unter ständigem Rühren, zufügen.
Nun noch Crème fraîche und Joghurt unterrühren, mit Pfeffer abschmecken - fertig!

Die Aioli lässt sich dann auch ein paar Tage im Kühlschrank aufheben.
Sie passt ganz wunderbar zu gebratenen Garnelen, Ofengemüse und einem Lachssteak!





Rezepte dazu findet ihr hier: Gebratene Garnelen mit Aioli | Lachssteak, Grüner Spargel und Aioli

Sonntag, 13. April 2014

Zucchini Carpaccio mit Löwenzahnblüten und Walnusskernöl

Jetzt schüttet uns die Natur zum Nulltarif ihre Wildkräuter und Blüten aus ihrem Füllhorn auf Wiesen und Auen. Waren es zu Beginn die zarten Veilchen, platzen die Löwenzahnblüten nun förmlich aus ihren Knospen.

 Löwenzahn ist unter den Wildkräutern noch eine der bekannteren essbaren Pflanzen. Von ihm schmecken die zarten, jungen Blätter im Salat, aber auch die Blüten. Neben Löwenzahnsirup oder -gelee, ist die Verwendung der Blüten hier in diesem Rezept eine ganz feine Angelegenheit.

Am besten sucht man sich momentan eine Wiese, nicht dicht an verkehrsreichen Straßen und möglichst naturbelassen - nicht gedüngt. Dann pflücke man sich eine Hand voll der bauschig, gelben Blüten und genieße seinen Spaziergang.

Zuhause die Blüten kurz wässern und gut ausschütteln, damit sich die darin eventuell befindlichen kleinen Käfer von ihrer Blüte verabschieden.




Für das Carpaccio benötigt man:
Bio-Zucchini
Pistazien- oder Walnusskernöl
Fleur de Sal
Pfeffer aus der Mühle
Saft einer Bio Zitrone
Blütenblätter vom Löwenzahn

Wer mag kann dazu nach Lust und Laune variieren:
- geriebener Parmesan
- geröstete Pinienkerne
- Kürbiskernöl
 - gebratene Garnelen
- Jakobsmuscheln
- Parmaschinken
- Räucherlachs usw.
- getrocknete Tomaten
- Fetakäse
- Ziegenkäse
- gebratene Kräuterseitlinge
- Pesto

Die Zucchini waschen, trockentupfen und in dünne Scheiben schneiden - das geht längs oder quer - je nach Vorliebe. Der Länge nach geht das am besten mit einem Sparschäler, quer mit einem Gemüsehobel.

Die Zucchini-Scheiben auf dem Teller anrichten, Salzen und Pfeffern, anschließend das vorhandene Nussöl und den frisch gepresste Zitronensaft darüber träufeln.

Den Wein, den ich dazu genossen habe, war der Arrogant Frog Blanc aus dem Languedoc. Ein sehr schöner, trinkfreudiger Wein mit einem wirklich tollem Preis-Leistungs-Verhältnis!
(Bezugsquelle: CHATEAU et CHOCOLAT)

Ein schönes Rezept zum Zucchini-Carpaccio findet man auch bei "Rock the kitchen"

Viel Genuss in den kommenden Wochen mit all den schönen Wildkräutern.
Nicht verpassen: Das kommenden Online Magazin (Mai Ausgabe) widmet sich ganz speziell den Kräutern und sommerlichen Genüssen!



Samstag, 5. April 2014

Französisch: Lamm zu Ostern


Lammfleisch scheidet die Gourmets - in die, die es lieben und in die, die es einfach nicht essen können, wegen des typischen Lammgeschmacks.

Mich kann ich zu den Lammfleischliebhabern zählen. Und ganz sicher war Frankreich dafür der Grund, dass ich Lamm liebe. Gebraten mit vielen Kräutern, ist es für mich einfach ein Genuss!
Das beste Lammfleisch aus Frankreich kommt angeblich aus dem Paulliac - in der Sternegastronomie schwört man hierzulande allerdings auch, auf das aus dem Limousin. Nicht nur zu Ostern wird es gerne in den Sternemenues eingesetzt, um Highlights im Menue  zu setzen. Zart, saftig und ohne den sonst eher aufdringlichen Lammgeschmack, ist es eher geeignet allen Gästen zu gefallen.

Die Lämmer in Pauillac grasen auf salzbenetzten Weiden in der Nähe der Küste. Dieses Lamm ist geprägt von Jahrhunderte langer Zucht-Erfahrung. Es unterscheidet sich deutlich von Milchlämmern aus anderen Regionen durch seinen leichten Geschmack. Ihr Fleisch ist besonders zart und saftig. Pauillac liegt ca. 55 Kilometer nördlich von der Stadt Bordeaux. Unter Weinkennern und -liebhabern ist die Gegend sehr geschätzt. Aus dem Médoc kommen zum Teil sehr große Weine.

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Mein Lamm habe ich französisch zubereitet, es stammte jedoch aus meiner Oberpfälzer Heimat - ein Juradistl Lamm. Seit der Markeneinführung im März 2004 hat das Juradistl-Lamm viele Freunde gefunden. Denn die kräuterreichen Trockenrasen mit ihrem frischen Wuchs und Muttermilch sind die wesentliche Futterbasis der Lämmer. Die Schäfer arbeiten hier im Einklang mit der Natur. Sie erzeugen eine regionale Spezialität, die gut schmeckt und das Gesicht einer wunderbaren Landschaft erhält. Mehr Informationen zum Juradistl-Lamm.

Zutaten für ca. 6 Personen:
ca. 2 kg Lammkeule (mit Knochen)
1 Bund Thymian
2 Zweige Rosmarin
6 Knoblauchzehen (2 feinhacken für die Kräuterpast, die anderen mit dem Ofengemüse mitschmoren)
6 EL Olivenöl
2 EL Dijon Senf
Salz, Pfeffer
200 ml Weißwein
200ml Lammfond
1 kg Kartoffeln
6 mittelgroße Zwiebeln
6 mittelgroße Tomaten
2 Karotten, in Stücke schneiden
500 grüne Bohnen (optional)

Blätter und Nadeln von 1/2 Bund Thymian und dem Rosmarin abzupfen, fein hacken, mit Knoblauch, dem Dijon-Senf und 3 El Olivenöl mischen. Die Lammkeule kräftig mit Salz und Pfeffer würzen und mit der Kräuter-Senf-Paste einreiben.
Lammkeule im restlichen Olivenöl in einem Bräter rundherum anbraten. Mit je 100 ml Wein und Fond ablöschen. Im vorgeheizten Ofen bei 180 Grad auf der 2. Schiene von unten 1 Std. garen (Umluft nicht geeignet). Kartoffeln und Zwiebeln schälen und vierteln. Um das Fleisch verteilen, mit dem entstandenen Saft mischen, salzen und pfeffern.

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Ich habe noch grüne Bohnen dazu gemacht.

Restlichen Thymian, Wein und Fond zugeben und 1 Std. weiterbraten. Tomaten kreuzweise einritzen, nach 30 Min. in den Bräter setzen, ab und zu mit dem Fond beschöpfen. Dann das Fleisch in Alufoliegewickelt 10 Min. ruhen lassen. Mit dem Gemüse aus dem Bräter und den grünen Bohnen servieren.

Weinempfehlung: Tavel, Bandol oder ein Roter aus dem Medoc.


Ein richtig guter Tipp: Das Orangenöl passt hervorragend zum Lammfleisch.
Einfach ein wenig über das Fleisch träufeln und servieren.

Vor einem französischem Essen, den obligatorischen Aperitif (Pastis) nicht vergessen!




Donnerstag, 3. April 2014

Omelette mit Grünem Spargel, Bärlauch und Feta dazu einen Radieschensalat mit gerösteten Erdnüssen



Heute Abend wurde wieder gesund gegessen. Allerdings lautet meine Devise dabei: gesund & lecker!
Die Wahl fiel deshalb heute auf ein Omelette mit grünem Spargel, Bärlauch und Feta (griechischer Schafskäse) - dazu habe ich mir noch einen Radieschensalat mit gerösteten Erdnüssen gemacht.

Omelette mit Grünem Spargel, Bärlauch und Feta

Pro Omelette wird benötigt:
8 Stangen grüner Spargel
Prise Salz
1 EL Butter
Prise Zucker
40 bis 50 g Fetakäse
2-3 Bärlauchblätter
3 Eier pro Omelette
1 El Olivenöl
weißer Pfeffer
Öl

So geht's:
Spargel waschen. Das untere Drittel der Spargelstangen schälen, Enden abschneiden. Spargel in kochendem Salzwasser mit Butter und 1 Prise Zucker 5-7 Minuten kochen, dann mit einer Schaumkelle herausnehmen und abtropfen lassen. 3 Spargelstangen schräg in dünne Scheiben schneiden. Schafskäse zerbröseln, Bärlauchblätter längs in feine Streifen schneiden.


Für 1 Omelett je 3 Eier mit 1 El Öl, Salz und Pfeffer verschlagen. 2 El Öl in einer beschichteten Pfanne (28 cm Ø) erhitzen, die Hälfte der Spargelscheiben darin anbraten, die Eiermischung hineingeben und bei milder Hitze 3 Minuten stocken lassen. Mit Schafskäse bestreuen und zugedeckt bei milder Hitze ca. 6-7 Minuten stocken lassen. 5 Spargelstangen und die Hälfte der Bärlauchstreifen in das Omelett legen, zusammenklappen und zugedeckt weitere 2-3 Minuten bei milder Hitze garen. Das nächste Omelett ebenso herstellen.


Radieschensalat mit gerösteten Erdnüssen
für 2 Personen

1/2 Bund Radieschen
1 EL Zucker
Salz, Pfeffer
2 EL Balsamico Essig, weiß
3 EL Walnusskernöl, kaltgepresst
1 Frühlingszwiebel (od. 1 kleine Schalotte)
frischen Basilikum
glatte Petersilie
1 EL geröstete Erdnüsse (hier gehen aber auch alternativ geröstete Pinienkerne oder Sonnenblumenkerne)
So geht's:
Die Radieschen waschen, Blätter- und Wurzelansatz entfernen. In Scheiben schneiden oder halbieren und mit einem Messer andrücken. Die vorbereiteten Radieschen mit Zucker sowie Salz bestreuen und etwa 15 Minuten ziehen lassen.

Balsamico, Walnusskernöl und Pfeffer verrühren. Die Vinaigrette zu den Radischen geben und weitere 15 Minuten ziehen lassen. Die Kräuter und die Erdnüsse fein hacken und kurz vor dem Servieren mit den marinierten Radieschen vermengen.

Bon appétit!

P.S.: Noch besser hätte es mir geschmeckt, wenn auch noch eine große Schüssel, knackig, frischer Blattsalat dabei gewesen wäre.

Mittwoch, 2. April 2014

Spaghetti mit Bärlauch - à la olio e aglio


In gerade mal 15 Minuten steht dieser Teller auf dem Tisch! Spaghetti mit Bärlauch - à la olio e aglio ... mit etwas Chili und der Parmesan wird mit gerösteten, gemahlenen Mandeln veredelt.
Und die Zutaten hat man in der Bärlauch Saison vielleicht sogar auch gerade zur Hand. Diese Variante ist viel einfacher und schneller zuzubereiten, wie vorher ein Pesto zu machen - und mindestens genauso lecker!
Diesmal ohne Mengen Angabe, da man das pro Person sicher selbst gut abschätzen kann und ich es für mich alleine gezaubert hatte.

Man nehme:
Spaghetti - koche diese al dente nach Gebrauchsanweisung in Salzwasser
Pul Biber - je nach Schärfe Vorliebe, etwas mehr oder weniger
gemahlene Mandeln
gemahlenen Parmesan

frischen Bärlauch, die Blätter in Streifen schneiden
feines, kaltgepresstes Olivenöl

Die gemahlenen Mandeln in einer Pfanne ohne Fett goldbraun rösten und beiseite stellen, abkühlen lassen und mit dem gemahlenen Parmesan mischen. Sobald die Spaghetti gekocht sind, etwas Pul Biber in einem Topf mit Olivenöl anschwitzen, dann die Nudeln dazu und untermischen. Kurz vor dem Servieren die Bärlauch Streifen untermengen. Anrichten und mit der Parmesan-Mandelmischung bestreuen. Ich gab auch noch etwas Olivenöl über die Nudeln. Fertig! Guten Appetit!



Weinwahl fiel auf einen TAVEL. Auch wenn er schon aus 2007 war, zu den scharfen Nudeln und gekühlt schmeckte er immer noch sehr gut als Essensbegleiter.