Samstag, 17. September 2016

HERBSTZEIT | Steirische Kürbissuppe nach Art des Hauses mit Zimtcroûtons

Foto: © AROMENSPIELE | Dorit Schmitt

Mit dem Herbst kommen die Kürbisse in unsere Küche. Ob als Suppe, Püree, gebraten oder im Risotto, an den Stars der Herbstzeit kommt man nun nicht mehr vorbei.

Persönlich bin ich großer Fan einer cremigen Kürbissuppe aus Hokkaido, da man den eher nussig schmeckenden Kürbis nicht schälen muss. Und weil es eine Suppe ist, die blitzschnell – Schnippelarbeiten nicht dazugerechnet – auf dem Tisch steht. Noch dazu kann man mit den Zutaten, die man neben dem Kürbis braucht, sehr flexibel sein, die Suppe wird immer lecker schmecken.

Kürbis liebt weitere Aromen – ob nun fruchtig von Apfel, Birne oder Orange - oder von Gewürzen wie Chili, Curry oder Zimt. Geht man kaloriensparender eher in eine "asiatische" Richtung, schmeckt die Suppe mit Ingwer, Chili und Kokosmilch gemacht, sehr fein. Dazu passend: ein Garnelenspieß.

Apropos dazu passend – ich habe meine Kürbiscremesuppen schon in den unterschiedlichsten Varianten zubereitet: mit kross gebratenem Speck, würzigen Croûtons, gerösteten Kürbiskernen, Kürbiskernöl oder sogar Trüffelöl verfeinert. Die Suppe selbst mit Hühnerbrühe, Gemüsebrühe, mit etwas Wein oder Orangensaft, mit Crème fraîche, Kokosmilch oder einem Schuss Sahne versehen und sie mal eher mild oder auch mal schärfer zubereitet.

Foto: © AROMENSPIELE | Dorit Schmitt

Für dieses Süppchen habe ich diese Zutaten verwendet:
1/2 kleineren Hokkaidokürbis
1 Kartoffel
1/2 Granny Smith Apfel
5 dünne Scheiben von frischem Ingwer
etwas Chiliflocken und etwas von einer getrockneten, roten Chilischote
1 Zwiebel
etwas Hühnerbrühe (250 ml)
etwas Gelben Muskateller (kräftiger Schuss zum Ablöschen)
1 Schuss Sahne
Flor de Sal mit Orange und Chili
Pfeffer aus der Mühle
Zitronensaft
Öl

Für die Brotcroûtons:
altbackenes Schwarzbrot vom Vortag, in Würfel geschnitten (Menge abschätzen, die man pro Teller so benötigt)
Olivenöl
1 EL Zimt
Chili-Olivenöl

Außerdem:
Kürbiskerne
Kürbiskernöl

So geht's:
Kürbis waschen, Kerne und faserige Teile entfernen. Kürbis, Hokkaidokürbis braucht nicht geschält zu werden, in kleine Stücke schneiden. Kartoffel, Apfel und Zwiebel schälen, fein würfeln. Von der Ingwerwurzel fünf dünnere Scheiben abschneiden. Etwas Öl in einem Topf erhitzen, Zwiebeln, Kartoffeln, Ingwerscheiben, Apfel und Kürbis darin andünsten. Gewürze dazu. Mit dem Weißwein ablöschen und Brühe dazugeben, alles salzen und pfeffern. Aufkochen und bei schwacher bis mittlerer Hitze zugedeckt in ca. 25 Minuten weich kochen.

In einer Pfanne ohne Fett die Kürbiskerne rösten. Wenn sich diese beginnen aufzublähen, vom Herd nehmen und in einer weiteren Pfanne Öl erhitzen, darin die Brotwürfel, die man mit einem Esslöffel Zimt betreut hat, bei mittlerer Hitze langsam schön knusprig rösten. Am Schluß mit dem scharfen Chili-Olivenöl beträufeln und gut mischen.

Die Suppe nach 25 Minuten von den Ingwerscheiben befreien, mit der Sahne verfeinern dann pürieren. Notfalls noch etwas heiße Brühe zugeben, sollte die Suppe zu breiig werden und gegebenenfalls noch etwas mit Salz und Pfeffer nachwürzen.
Anrichten: Suppe in Teller geben, Zimtcroûtons dazu, Kürbiskerne darüber streuen und ein paar Tropfen Kürbiskernöl darüber träufeln.

Foto: © AROMENSPIELE | Dorit Schmitt

Weinempfehlung: Ein 2013er Frühburgunder von der Mosel

Freitag, 16. September 2016

HERBSTZEIT | Das blätterbare Onlinemagazin ist da!

Herbstausgabe 09/2016

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Ein Hoch auf den Herbst und seine genussvollen Seiten

Wir durften sie also doch noch reichlich genießen, die heißen Spätsommertage. Ein Altweibersommer, wie er im Buche steht, verwöhnte alle Sonnenhungrigen - und zuletzt auch die Trauben der in diesem Jahr von vielen naturbedingten Herausforderungen gebeutelten Winzer. Hoffen wir also, dass das schwere Winzerjahr nun mit perfektem Lesegut zu Ende gehen wird. Damit wir uns auf diesen Jahrgang freuen können, wenn wir davon eine Flasche öffnen werden.

Der Herbst beginnt, sobald der Federweiße ausgeschenkt wird und auf den Weinfesten der junge Wein zu deftigen Gerichten ins Glas fließt. Viele dieser köstlichen Rezepte zu einem schönen Glas Wein sind hier in dieser Ausgabe zu finden. Leckere Quiche und knusprige Flammkuchen. Herbstliches mit Kürbis, Pilzen, Sauerkraut, Äpfeln oder Kartoffeln zubereitet. Von rustikaler Hausmannskost bis zur gehobenen Landhausküche, hier findet jeder beim Schmökern seine Lieblingsrezepte und selbstverständlich dazu auch den passenden Wein. Gebacken wird in dieser Ausgabe ebenfalls: Dinkel-Roggenvollkornbrot, Kartoffelbrot, Kürbisbrot und Landbrot ohne Hefe. Dazu gibt es natürlich viele Rezepte zu raffinierten, selbst gemachten Brotaufstrichen. Und für unsere Naschkatzen gibt es süße Backwaren mit Äpfeln, Kürbis und Pflaumen. So schmeckt der Herbst!
Viel Spaß beim Lesen, Nachkochen und
Genießen!

Eure Dorit Schmitt

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Aus dem Inhalt

  • Federweißer, das prickelnde Vergnügen
  • Flammkuchen und Co.
  • Leckeres mit Pilzen, Kartoffeln, Käse, Äpfeln und Kürbis
  • Weine zur Herbstküche
  • Sekt- und Weingut Bamberger von der Nahe
  • Brotzeit mit selbst gemachtem Brot und köstlichen Aufstrichen
  • Leckeres aus Zwetschgen und Pflaumen
Umfang: 66 Seiten

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Donnerstag, 15. September 2016

HERBSTZEIT | Quiche mit Lauch, Speck und Steinpilzen

© Foto: AROMENSPIELE | Dorit Schmitt

Eine Quiche ist wirklich ruckzuck fertig - auch dann, wenn man den Teig noch selber macht - in diesem Fall habe ich mich allerdings auf die noch schnellere Variante mit einem Quicheteig aus dem Kühlregal verlassen. Die Füllung schön herbstlich: getrocknete Steinpilze, Speck und Lauch. Für eine vegetarische Quiche einfach den Speck weglassen!

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Zutaten:
Fertiger Quicheteig aus dem Kühlregal

Für den Belag:
1 Handvoll getrocknete Steinpilze
alternativ: 750 g gemischte Pilze z. B. Champignons, Egerlinge, Austernpilze
1 EL Zitronensaft
1 Stange Lauch
50 - 100 g Speckwürfel
1/2 Bund Petersilie
3 EL Butter
Salz, Pfeffer aus der Mühle
200 ml Saure Sahne
alternativ: 200 ml Schlagsahne
2 Eier
100 g geriebener Käse z. B. Parmesan, Greyerzer, Tilsiter
Muskat

Ich hatte die große Quicheform genommen ø 28 cm

So geht's:
Zunächst die getrockneten Steinpilze mit etwas heißem Wasser übergießen und ziehen lassen, bis sie weich geworden sind. Das Einweichwasser durch ein feines Sieb gießen und beiseitestellen. (Ich habe es abkühlen lassen, in Eiswürfelbeutel gefüllt und eingefroren. Das kommt dann bei einem Pilz-Risotto oder in einer Bratensauce zum Einsatz). Die aufgeweichten Steinpilze in kleine Stücke schneiden.

Petersilie waschen, trocken tupfen, die Blätter von den Stielen zupfen und grob hacken.
Lauch waschen und in feine Ringe schneiden. Zunächst Speckwürfel ohne Fett in einer Pfanne anbraten. In einer zweiten Pfanne die Butter schmelzen, Lauch und die Pilze zufügen und alles bei mittlerer Hitze ca. 5 Minuten dünsten. Zitronensaft dazugeben. Mit Salz und Pfeffer kräftig abschmecken und die Petersilie und die Speckwürfel untermischen.

Im Falle von verwendeten frischen Pilzen, diese putzen und in Scheiben schneiden und ebenfalls mit dem Lauch dünsten.

© Foto: AROMENSPIELE | Dorit Schmitt
Den Backofen auf 200°C vorheizen. Eine Quicheform etwas einfetten oder mit Backpapier auslegen.
Mit dem Teig die Form auslegen und einen ca. 3 cm hohen Rand formen.

Saure Sahne mit den Eiern verquirlen, den Käse untermischen und mit Muskat, Salz und Pfeffer würzen. Die Pilzmischung auf dem Teig verteilen. Die Eiersahne darüber gießen und die Quiche in 20-30 Minuten goldbraun fertig backen. Und dann heißt es nur noch: genießen!

© Foto: AROMENSPIELE | Dorit Schmitt

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Dienstag, 30. August 2016

HERBSTZEIT | Brotsalat mit Trauben und geröstetem Schinken


Foto: © Dorit Schmitt | Aromenspiele
Jetzt sind die Trauben zuckersüß! Und vom Grillfest vom Vortag ist vielleicht sogar noch Brot übrig? Dann nichts wie ran an diese köstliche Resteverwertung! Was man zu Hause haben sollte: Weintrauben (am besten ohne Kerne), Brot vom Vortag, eine rote Zwiebel, Serrano-Schinken (oder einen anderen luftgetrockneten), Walnusskerne und Kürbiskerne sowie Thymian. Für das Dressing: Himbeer- oder Weißweinessig, Walnussöl und Honig.

Zutaten für 4 Personen 
250 g weiße, kernlose Trauben
250 g blaue, kernlose Trauben
1 rote Zwiebel
4 - 5 EL Rapsöl (ich hab' das von Mazola zu Hause)
50 ml Gemüsebrühe
1 EL Bio Honig oder Agavendicksaft
300 g Brot vom Vortag
100 g rohen Schinken (Serrano, Schwarzwälder, Parma oder Westfälischer Knochenschinken)
1 EL Butterschmalz
1 Handvoll Walnusskerne
2 EL Kürbiskerne
2 - 3 Thymianzweige
3 EL Walnussöl
2 EL Weißwein- oder Himbeeressig
Salz, Pfeffer aus der Mühle

So geht's:
Die Trauben waschen, von den Stielen pflücken und halbieren. Ein paar Hälften auf die Seite legen. Die rote Zwiebel häuten und in feine Streifen schneiden. Eine Pfanne mit Rapsöl erhitzen und darin die Zwiebelringe und die Trauben ein paar Minuten andünsten, dabei ab und zu umrühren. Honig oder Agavendicksaft dazugeben, umrühren, danach mit Essig ablöschen und die Gemüsebrühe angießen. Alles in eine Schüssel füllen und abkühlen lassen. Falls es zu viel Flüssigkeit geworden ist, kann man diese in eine extra Schüssel abseihen und später die gewünschte Menge mit Walnusskernöl zur Vinaigrette verarbeiten.

Das Brot in Würfel schneiden. Schinken in Streifen schneiden. In einer Pfanne das Butterschmalz erhitzen und darin den Schinken, die Thymianzweige und die Brotwürfel rösten. Die Walnusskerne etwas später dazugeben und alles schön goldbraun rösten. Die Kürbiskerne kann man mit den Walnüssen in die Pfanne geben oder separat ohne Fett in einer weiteren Pfanne rösten.

Thymianzweige aus der Pfanne nehmen, die geröstete Brot-Schinken-Nuss-Mischung in die Schüssel mit den Trauben geben. Jetzt die Vinaigrette unterheben, mit Salz und Pfeffer abschmecken und anrichten. Jetzt noch die Kürbiskerne darüber, falls man diese separat geröstet hatte und die Traubenhälften, die man auf die Seite gelegt hatte, auf den Salat legen und möglichst schnell servieren.

Ein köstlicher, herbstlicher Salat, den man unbedingt ausprobieren sollte!

Montag, 29. August 2016

VORSPEISE | Geflügelleber-Pralinen auf Gewürztraminer- und Thymiangelee - keine Foie Gras

Foto: © Dorit Schmitt | Aromenspiele | Geflügelleber-Pralinen
Das war mal wieder eine Vorspeise ganz nach dem Geschmack meiner Gäste und mir! Aus vorbestellter frischer Geflügelleber werden im Handumdrehen diese zarten, köstlichen Pralinen!

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Der Hinweis, im Rezept (Lust auf Genuss), dass die Pralinen mindestens eine Nacht durchziehen sollen, stimmt. Denn ich hatte die Pralinen am Vormittag für den Abend gemacht und sie waren fast noch etwas zu weich, um daraus mit Löffelchen kleine Kugeln zu formen, die dann in den gehakten Kürbiskernen gewälzt werden sollten. Das Weingelee hingegen war - ich hatte nur die Hälfte, wie im Rezept angegeben gemacht, da ich später noch Thymiangelee darunter mischen wollte - bereits nach 2 Stunden im Kühlschrank fest genug geworden, um es in kleine Würfelchen zu schneiden.
Zutaten:
250 g frische Geflügelleber (hatte ich vorbestellt)
210 g Butter (wer auf Kalorien achten muss, hat es bei diesem Rezept echt schwer ... )
2 EL roter Portwein (ich habe 2 Schuss weißen Portwein genommen)
100 ml Sahne
Salz (Meersalz mit Rosenblüten und Pfeffer)
etwas Pfeffer aus der Mühle

2 Blatt weiße Gelatine
150 ml Gewürztraminer
100 g Kürbiskerne
Kerbelblättchen zum Garnieren

So geht's:
Die Geflügelleber kalt abwaschen, trocken tupfen und gegebenenfalls noch etwas säubern. In kleinere Stücke schneiden und die Leber anschließend in einer Pfanne mit einem Esslöffel Butter unter Rühren rundum scharf anbraten. Nach 4 Minuten mit dem Portwein ablöschen, etwas reduzieren lassen und die Sahne dazugießen. Das Ganze aufkochen lassen und mit der restlichen Butter (200 g) im Mixer fein pürieren. Mit Salz und Pfeffer abschmecken und die Geflügellebercreme nach dem Abkühlen in den Kühlschrank stellen.

Die Gelatine in kaltem Wasser circa fünf Minuten einweichen. Etwas vom Gewürztraminer erwärmen und darin, die vorher ausgedrückte Gelatine auflösen. Etwas abkühlen lassen und danach den restlichen Wein untermischen. Danach im Kühlschrank fest werden lassen. Wenn das Weingelee fest ist, kann man es in kleine Würfelchen schneiden und bis zur weiteren Verwendung im Kühlschrank aufbewahren. Mit dem fertigen Thymiangelee ebenso verfahren.

In einer Pfanne ohne Fett die Kürbiskerne rösten. Sobald diese sich aufblähen und zu knacken beginnen vom Herd ziehen. Die Kerne fein hacken.

Aus der Geflügellebercreme mit Hilfe von zwei Löffeln kleine Kugeln formen und diese in den gehackten Kürbiskernen wälzen. Zum Anrichten - entweder in kleine Schälchen oder auf Servierlöffeln - zunächst die beiden Geleewürfel vermischen und verteilen. Darauf die "Pralinen" setzen. Mit Kerbelblättchen dekorieren und schnell genießen. Am besten natürlich mit dem Gewürztraminer, den man auch für das Weingelee verwendet hat.

Foto: © Dorit Schmitt | Aromenspiele | Kritt 2011 Gewürztraminer Rémy Gresser

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Dienstag, 23. August 2016

HERBSTZEIT | Herbstlicher Salat mit gebratenem Sesam-Kürbis

© Foto: Dorit Schmitt | Aromenspiele
Spätsommer - ein letztes Mal die Sonne so richtig auskosten. Im Freien essen und die Tage genießen. In der Küche hingegen dominieren schon die eher herbstlichen Zutaten wie Trauben und Kürbis.
Auf der Suche nach Rezepten, die den Sommer und den Herbst auf dem Teller vereinen bin ich bei den Küchengöttern auf dieses Rezept gestoßen. In ein paar Zutaten abgewandelt wurde daraus der Salat, den ihr auf dem Foto sehen könnt. Da sich ein paar Dinge gut vorbereiten lassen, ist dieser Salat ideal, wenn Gäste kommen. Er schmeckt bombastisch und sieht noch dazu wunderschön aus.
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Zutaten für 4 Personen
4 EL weißer Sherryessig
2 TL mittelscharfer Senf
2 TL Agavendicksaft
4 EL Sesamöl
2 EL Kürbiskernöl
1 Knoblauchzehe
Salz, Pfeffer
100 g Radicchio
1 Handvoll gemischten Blattsalat mit essbaren Blüten
2 Stangen Staudensellerie
1 kleine Zucchini
1 rote Zwiebel
150 g kernlose weiße und rote Weintrauben
400 g Hokkaido-Kürbis
50 g geschälte Sesamsamen
4 EL Sesamöl
4 EL Kürbiskerne
2 EL frisch gepresster Zitronensaft
2 Msp. gemahlener Koriander ein paar Blättchen frischen Koriander
Meersalz mit Orange und Chili
Pfeffer aus der Mühle

© Foto: AROMENSPIELE | Dorit Schmitt
So geht's:
Essig, Senf und Honig verrühren. Sesam- und Kürbiskernöl nach und nach unterrühren. Knoblauch schälen und dazupressen. Mit Salz und Pfeffer würzen. Das Dressing verwende ich gerne in herbstlichen Salaten, wie auch hier in diesem Rezept: HERBSTZEIT | Ofenkürbis und gebratene Kräuterseitlinge zu sahnig-cremiger Polenta

Radicchio waschen, den harten Strunk entfernen und die Blätter in feine Streifen schneiden. Salat zerpflücken, die Blätter waschen, trocken schleudern und nach Belieben klein zupfen. Staudensellerie waschen, putzen und schräg in dünne Scheiben schneiden. Zucchini waschen, putzen, längs halbieren und in dünne Scheiben schneiden. Zwiebel schälen und in feine Ringe schneiden. Die Trauben waschen, trocken tupfen und nach Belieben halbieren.

Kürbis waschen, putzen, halbieren, entkernen und in dünne Spalten schneiden. Sesam in einer Pfanne ohne Fett hellbraun rösten. Eine zweite Pfanne auf den Herd stellen und das Sesamöl erhitzen. Die Kürbisspalten darin bei mittlerer Hitze von beiden Seiten anbraten, bis sie gebräunt und fast gar sind. Mit Zitronensaft ablöschen. Den gerösteten Sesam hinzufügen und 1-2 Min. weiterbraten. Mit Salz und Pfeffer würzen. In der Pfanne, in der der Sesam geröstet wurde, die Kürbiskerne rösten, bis sie sich aufblähen und zu knacken beginnen. Jetzt vom Herd nehmen.

Radicchio, Salatmischung, Zwiebelringe, Staudensellerie, Zucchinischeiben und Weintrauben mit dem Dressing mischen und auf Teller verteilen. Die Kürbisspalten darauf anrichten, die Kürbiskerne darüber streuen, frische Korianderblätter dazu und den Salat servieren.

© Foto: AROMENSPIELE | Dorit Schmitt

Diesen Wein habe ich dazu geöffnet: MARON KIKONES White 2014, aus der Rebsorte Malagousia. Dieser kräutrig-fruchtige Wein mit Anklängen von Jasminblüten und Muskat sowie Apfelnoten im Gaumen hat mich begeistert. Er kommt elegant schlank daher und macht Schluck für Schluck mehr auf sich aufmerksam. Wer sich mehr mit griechischen Weinen beschäftigen möchte, sollte mit dieser Rebsorte beginnen. Bezugsquelle: ANTIKLEIA

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HERBSTZEIT | Ofenkürbis und gebratene Kräuterseitlinge zu sahnig-cremiger Polenta

© Foto: Dorit Schmitt | Aromenspiele
In der Natur sind die nahenden Zeichen des Herbstes nicht mehr zu übersehen. Die Felder sind, bis auf den mais bereits abgeerntet. Die ersten Blätter an den Bäumen beginnen sich zu verfärben und reife, schwarze Holunderbeeren hängen an den Ästen. Äpfel und Birnen brauchen noch eine kleine Weile, aber an den Bäumen, an denen sie in diesem Jahr etwas geworden sind, sind die Früchte nicht mehr zu übersehen.

Um den Spätsommer oder Frühherbst kulinarisch zu vereinen, braucht es nicht viel. Einen knackigen Salat mit einem Kürbiskerndressing und dazu Ofengemüse, gebratene Pilze und eine sahnig-cremige Polenta.

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Marinierter Ofenkürbis
Rezeptinspiration: essen & trinken
Zutaten für 4 Personen
1 Rosmarin 
1 Knoblauchzehe 
(100 ml frisch gepresster Orangensaft) dafür nahm ich: 20 ml Orangen-Olivenöl
80 ml Olivenöl 
Chiliflocken 
Salz  
Pfeffer 
700 g Hokkaido-Kürbis 
1 kleine Zucchini
200 g Kräuterseitlinge 
Pinienkerne
30 g Butter
3 EL frisch gehackte, glatte Petersilie

Für die Kürbismarinade die Rosmarinnadeln vom Zweig streifen und fein schneiden. Knoblauch fein hacken. Rosmarin und Knoblauch mit Orangensaft und Olivenöl verrühren. Kräftig mit Chili, Salz und Pfeffer würzen. Kürbis halbieren, entkernen und die Hälften in jeweils 4 Spalten schneiden. Spalten jeweils quer in 6-8 Stücke schneiden. Zucchini in Scheiben schneiden. Kürbisstücke und Zucchinischeiben in eine Schale geben und mit der Marinade übergießen. 1 Stunde marinieren, dabei öfter umrühren.

Kräuterseitlinge putzen, große Pilze längs halbieren. Abgedeckt beiseite stellen.

Kürbisstücke mit der Marinade auf einem Backblech verteilen. Im vorgeheizten Ofen bei 180 Grad (Gas 2-3, Umluft 160 Grad) auf der 2. Schiene von unten 20-25 Minuten garen.

© Foto: Dorit Schmitt | Aromenspiele

Inzwischen für die Kräuterseitlinge die Butter in einer Pfanne erhitzen. Kräuterseitlinge darin bei starker Hitze in 3-4 Minuten goldbraun braten. Mit Salz und Pfeffer würzen. Und frisch gehackter Petersilie bestreuen.

© Foto: Dorit Schmitt | Aromenspiele
Pinienkerne in einer Pfanne ohne fett goldbraun rösten. Hier steht man am besten daneben, denn die Kerne verbrennen viel zu schnell, wenn man nicht Acht gibt.

Nährwerte pro Portion
290 kcal
3 g Eiweiß
26 g Fett
9 g KH

Zeit
30 min
plus Marinierzeit 1 Stunde
plus Garzeit 20-25 Minuten

Polenta mit Butter, Sahne und Parmesan
Rezeptinspiration: Küchengötter
Zutaten für 4 Personen
300 ml Milch
100 g Sahne
3 EL Butter
1 Knoblauchzehe
100 g Polenta (Maisgrieß, mittlere Körnung)
30 g frisch geriebener Parmesan
Salz
Pfeffer aus der Mühle
So geht's:
Milch, Sahne und Butter in einen weiten Topf geben. Die Knoblauchzehe waschen, mit einem großen Messer zerdrücken und in die Flüssigkeit geben. Die Sahnemilch auf dem Herd unter Rühren zum Kochen bringen. 
Wenn die Sahnemilch kocht, den Maisgrieß unter ständigem Rühren einstreuen. Die Polenta bei sehr geringer Hitze ca. 20 Min. quellen lassen, dabei ab und zu umrühren. 
Den Topf vom Herd nehmen und den Knoblauch entfernen. Parmesan gründlich unter die Polenta rühren. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Den Salat waschen, verlesen und das Dressing vorbereiten. Kurz vor dem Anrichten den Salat unter die Marinade mischen.

Guten Appetit, es schmeckt köstlich. Und ich habe hier kein Fleisch dazu vermisst.

Getrunken habe ich dazu einen Chardonnay aus Griechenland. KIKONES Chardonnay 2014 aus Thrakien. Mit einer wunderbaren Mineralität, sanften Anklängen nach Walnuss, Apfel und Grapefruit. Zu dem Gericht eine wirklich gute Wahl!

Nach ihrem Studium in Bordeaux und praktischen Erfahrungen in Australien, gründete die Oenologin Melina Tassou im Jahre 2004 die Kellerei KIKONES.
Bezugsquelle: ANTIKLEIA

© Foto: Dorit Schmitt | Aromenspiele
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